Trainer vom SV Lippramsdorf trifft Entscheidung über Zukunft

hzFußball Bezirksliga

In der Hinrunde lief es für den SV Lippramsdorf schleppend. Mit 21 Punkten steht das Team auf Platz elf der Tabelle. Zum Trainingsauftakt am Donnerstag gab es eine überraschende Nachricht.

Lippramsdorf

, 11.01.2020, 07:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Verantwortlichen und Trainer Michael Hellekamp haben die Winterpause für ausführliche Gespräche über die sportliche Entwicklung genutzt. Dabei ging es auch um die Frage, wie es mit Trainer Michael Hellekamp weitergeht. Der Coach hat eine Entscheidung getroffen und diese der Mannschaft nun mitgeteilt.

„Ja es stimmt. Wir haben die Jungs bereits informiert“, so Hellekamp auf Anfrage unserer Redaktion. Der Deutener wird den Verein im Sommer verlassen und Asmir Sekic beim Landesligisten Viktoria Heiden beerben. „Diese Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen“, gibt er offenkundig zu.

Seit 2016 steht Michael Hellekamp beim SV Lippramsdorf an der Seitenlinie. Er führte das Team in seiner ersten Saison auf Rang sechs. Auch in den beiden folgenden Spielzeiten landete er mit der Mannschaft am Ende auf einem einstelligen Tabellenplatz.

Kein gutes Jahr

Doch die Hinrunde in dieser Saison war von vielen Rückschlägen geprägt. Das Team hatte mit Verletzungssorgen zu kämpfen, ließ mehrfach Punkte in der Nachspielzeit liegen. „Es war sportlich kein gutes Jahr“, sagt der Coach rückblickend.

Er habe in den vergangenen Wochen viele Dinge hinterfragt, auch sich selbst. „Dabei bin ich zu der Erkenntnis gekommen, dass ein neuer Impuls und frischer Wind für Mannschaft und Verein sinnvoll sein könnten.“ Als Trainer nutze man sich irgendwann auch in gewisser Weise ab.

Christian Brink, Abteilungsleiter der Lippramsdorfer, bedauert die Entscheidung. „Michael ist ein guter Typ. Die Zusammenarbeit mit ihm hat immer Spaß gemacht. Wir müssen seinen Beschluss respektieren und akzeptieren.“

Erste Gespräche

Es sei dabei hilfreich, dass der Trainer den Verein frühzeitig über seinen Schritt informiert habe. „Wir haben nun genug Zeit uns auf dem Trainermarkt umzuschauen“, so der 27-Jährige. „Wir werden zeitnah erste Gespräche führen.“ Über Namen will er nicht spekulieren. „Wichtig ist, dass wir schnell eine Lösung finden, um Planungssicherheit zu bekommen.“

Das Ziel der Mannschaft sollte es nun sein, einen möglichen Abstieg aus der Bezirksliga zu verhindern. Brink: „Wir wollen die Klasse unbedingt halten und werden uns mit aller Macht wehren. Ich bin überzeugt, dass uns das auch gelingen wird.“

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