Mit dünnem Kader: Flaesheim feiert ersten Westfalenliga-Sieg - Neuzugang trifft

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Aliecia Sophie Kemmler sorgte in der Nachspielzeit für die endgültige Entscheidung zugunsten von Concordia Flaesheim. © Blanka Thieme-Dietel
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Nach dem letzten etwas unbefriedigenden 2:2 zum Saisonauftakt entführten die Frauen von Concordia Flaesheim bei der Reserve des Regionalligisten DSC Arminia Bielefeld mit 2:0 verdientermaßen drei Punkte.

Dabei entpuppt sich Torfrau Christa Stockhofe als starker Rückhalt, die in entscheidenden Szenen zur Stelle war und die Null festhielt. Sie wurde nicht oft beschäftigt, aber wenn, war sie da.

So konnte Flaesheim von Beginn an ein frühes Anlaufen und Pressing spielen, ohne sich aber selbst dabei wirkliche Torchancen zu erarbeiten. Es fehlte der letzte tödliche Pass oder der Druck auf den Ball, sodass es mit 0:0 in die Pause ging.

Zur Pause stellte Trainer Markus Schubert um und stärkte die Defensive im Zentrum, damit die Bielefelderinnen nicht wie in Halbzeit eins stark übers Zentrum spielten. Die Rechnung ging auf – eine Balleroberung durch Sina Kreuz, die steckte schnell zu Juli Große Daldrup durch und es stand 1:0.

In der Folge machte sich der dünne Kader bei Flaesheim bemerkbar. Bielefeld wechselte fünf Mal, Flaesheim nur ein Mal. Die Gastgeberinnen wurden stärker, aber Stockhofe stand sicher. Das erlösende 2:0 dann in der Nachspielzeit, als Aliecia Sophie Kemmler im Eins-gegen-eins vor der Torhüterin cool bleib und vollstreckte.

  • Tore: 0:1 Große Daldrup (52.), 0:2 Kemmler (90.+ 5)

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