„Müde, aber fit“: Dem TuS Haltern am See gelingen in drei Testspielen elf Tore

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Drei Testspiele standen für den Regionalligisten TuS Haltern am See am Wochenende auf dem Programm. Obwohl die Arbeit gegen den Ball im Mittelpunkt stand, gelangen den Halternern elf Tore.

Haltern

, 07.07.2019, 18:54 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Mannschaft macht zwar einen müden, aber auch einen sehr fitten Eindruck“, sagte Halterns Trainer Magnus Niemöller nach dem Wochenende, an dem sein Team drei Testspiele absolvierte. Elf Tore schossen die Halterner in den Spielen, in denen eigentlich die Arbeit gegen den Ball im Mittelpunkt stand. „Ich glaube, nach dem stressigen Wochenende ist jetzt jeder froh, dass er zuhause ist und am Montag einen freien Tag hat“, sagte der Trainer. Denn auch am Samstag und am Sonntag stand vor dem Anpfiff des Testspiels jeweils eine Trainingseinheit auf dem Programm.

TuS Haltern am See - SC Velbert 4:1 (1:1)

Nach dem 5:2-Testspielsieg gegen den Landesliga-Aufsteiger aus Deuten ließen die Halterner einen Sieg gegen Velbert (Oberliga Niederrhein) folgen. „Ich habe mich sehr gefreut, dass erste Abläufe, die wir im Training besprochen hatten, im Spiel gegen Velbert sichtbar wurden“, sagte Halterns Trainer.

Früh brachte Stefan Oerterer sein Team mit 1:0 in Führung (7.), allerdings gelang dem Oberligisten noch vor der Pause der Ausgleich (1:1/33.). Nach Wiederanpfiff dann traf der Amerikaner Cordt Flätter, der am Wochenende mit einer Gastspielgenehmigung für die Halterner auflief, zum 2:1 (64.). Ein weiterer Treffer von Oerterer (79.) und ein Tor durch Robin Schultze (87.) sorgten für den 4:1-Endstand.

1. FC Gievenbeck - TuS Haltern am See 2:2 (0:2)

Am Sonntag in Münster legten die Halterner einen Kaltstart hin. „Nach sieben Minuten lagen wir mit 0:2 zurück“, sagte Niemöller. Ein Freistoß, der an „Freund und Feind vorbeisegelte“ und ein Eigentor von Romario Wiesweg sorgten für die Führung des Oberliga-Absteigers. „Am Anfang waren wir nicht so konzentriert“, erklärte Niemöller. „Dann waren wir gezwungen, ein Spiel zu entwickeln. Das haben wir nach 15 Minuten richtig gut umgesetzt“.

Von Minute zu Minute sei sein Team besser geworden, auch wenn vor dem Pausenpfiff noch kein Treffer fiel. Nach Wiederanpfiff dann drückte Christoph Kasak nach einer Ecke von Luca Bernot den Ball mit dem Kopf über die Linie (69.), sieben Minuten später traf Lars Pöhlker nach einer Vorlage von Tim Forsmann zum 2:2. „Das hat mich sehr gefreut, dass die Mannschaft nach den ganzen Strapazen das Spiel noch drehen konnte“, bilanzierte Halterns Trainer, der auch auf Nils Eisen (Arbeit) verzichten musste.

Die nächste Trainingseinheit steht am kommenden Freitag auf dem Plan. Doch auch in den Tagen davor „werden wir die Mannscaft an der ein oder anderen Stelle fordern“, sagte Niemöller.

Gegen Velbert:

Hester - Opiola, Korczowski, Wiesweg, Mandla, Diericks, Wolters (46. Schultze), Bernot (46. Möllers), Oerterer, Nebi (46. Flätter), Vennemann

Tore: 1:0 Oerterer (7.), 1:1 (33.), 2:1 Flätter (64.), 3:1 Oerterer (79.), 4:1 Schultze (87.)

In Gievenbeck:

Oberwahrenbrock (46. Hester) - Korczowski, Mandla (46. Kasak), Wiesweg, Wolters, Forsmann, Pöhlker, Vennemann (46. Diericks), Schorn (46. Bernot), Nebi, Flätter

Tore: 1:0 (3.), 2:0 Wiesweg (7./Eigentor), 2:1 Kasak (69.), 2:2 Pöhlker (76.)

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