Nach Besuch in Lavesum: „Der Ascheplatz muss durch einen Kunstrasenplatz ersetzt werden“

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Zusammen mit der Staatssekretärin Andrea Milz besuchte Halterns Bürgermeister Bodo Klimpel den Sportplatz in Lavesum. Für ihn ist klar, ein neuer Kunstrasenplatz muss her.

Lavesum

, 25.07.2019 / Lesedauer: 2 min

Im Rahmen ihrer Sommertour besuchte Andrea Milz, die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, am Mittwoch die Sportanlage in Lavesum. Dabei überreichte sie ein Infopaket zu dem Förderprojekt Moderne Sportstätten 2022. Sie erläuterte im Gespräch die Grundlagen. „Diese Richtlinien sind mit spezieller Ausrichtung auf das Ehrenamt komplett neu geschrieben worden und die Mittelbereitstellung aus diesem neuen Projekt erfolgt zusätzlich zu den schon bestehenden Förderprogrammen“, sagte sie.

„Damit haben wir eine einmalige Situation“

„Damit haben wir nun wirklich die einmalige Situation, das die Vereine selbst aktiv werden können“, sagt Landtagsabgeordneter Josef Hovenjürgen. Milz gab dazu noch weitere Tipps und forderte dazu auf, geplante Förderanträge möglichst detailliert und zeitnah einzureichen.

Auf diesen Besuch hatte sich der Verein vorbereitet: Albert Gerding, Vorsitzender der DJK BW Lavesum, zeigte Milz zuerst die gesamte Sportanlage und sprach dabei den in die Jahre gekommenen Ascheplatz an. Zudem verwies er auch auf die dringend benötigte Flutlichtanlage. Die anschließende kurze Präsentation zur Vereinslage verfolgte Milz mit großem Interesse. Im weiteren Gesprächsverlauf sprach Bürgermeister Bodo Klimpel die aktuelle Situation der Kunstrasenplätze in Haltern an. „Lavesum ist bisher immer freiwillig zurückgetreten, wenn andere Projekte dringlicher waren. Aber jetzt sind sie auch mal an der Reihe“, sagte Klimpel.

„Das sind ja meine Lieblingsfarben“

Gerding bedankte sich bei Milz mit einem Blumenstrauß und überreichte ihr ein Vereinswimpel. „Das sind ja sogar meine Lieblingsfarben“, sagte Milz spontan. „Ich stelle fest, hier lebt das Ehrenamt. Ich wünsche Euch viel Glück bei der Teilnahme“.

Klimpel zog ein positives Fazit: „Frau Milz war sehr angetan von dem, was sie hier zu sehen bekam, und ist überzeugt, dass der bestehende Ascheplatz jetzt endlich durch einen Kunstrasenplatz ersetzt werden muss.“

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