Nach dem 1:4 gegen Siegen: Der Abstieg des TuS Haltern in die Landesliga ist besiegelt

hzFußball: A-Junioren-Westfalenliga

Es hat für die A-Junioren-Fußballer des TuS Haltern nicht mehr gereicht: Mit 1:4 unterlag das Team von Ronald Schulz und Christoph Metzelder am Sonntag den Sportfreunden Siegen.

Haltern

, 02.06.2019, 14:20 Uhr / Lesedauer: 1 min

Das Fußballwunder aus Halterner Sicht ist ausgeblieben: Mit 1:4 unterlagen die A-Juniorenfußballer des TuS Haltern am Sonntag gegen Siegen. Dementsprechend steigt das Team nach dem Aufstieg der vergangenen Saison wieder in die Landesliga ab. „Die Saison haben wir aber nicht heute verloren“, sagte Halterns Trainer Ronald Schulz. „Natürlich waren die Jungs niedergeschlagen, auch wenn es für alle nicht mehr so überraschend kam.“

Westfalenliga, A-Junioren

Sportfreunde Siegen - TuS Haltern

4:1 (2:0)

Das Spiel am Sonntag sei ein Spiegelbild der abgelaufenen Saison gewesen, sagte Schulz. „Eigentlich machen wir das Spiel, aber Siegen macht dann die Tore“, erklärte er. So hätte seine Mannschaft viele Chancen am Sonntag ausgelassen. „Viele Abschlüsse waren zu harmlos“, erklärte Halterns Trainer. Ein Torwartfehler von Ubeyd Güzel habe dann zum 1:0 für die Gastgeber geführt.

„Dann haben wir uns wieder rangekämpft, kassieren aber kurz vor der Pause das 0:2“, sagte Schulz. „Das ist vom Timing natürlich äußerst bitter.“ Nach dem 0:3 sei dann die Messe gelesen gewesen. Arne Middelmann konnte zwar noch verkürzen (89.). Allerdings legte Siegen noch einen Treffer nach. „Siegen spielte im Stile einer Spitzenmannschaft“, erklärte Schulz.

„Qualitätsmangel im Kader“

Nun geht es für sein Team zurück in die Landesliga. „Wir hatten einen Qualitätsmangel im gesamten Kader“, sagte Schulz. Vor allem die Niederlagen gegen die weiteren zwei Absteiger Rheine und Stadtlohn hätten bis zum Schluss wehgetan. „Die konnten wir nicht mehr kompensieren“, sagte er.

Noch vier Trainingseinheiten stehen im Juni an. Jeden Mittwoch (ab 19 Uhr) trainieren die Halterner, auch Probespieler sind eingeladen. „Der Kader steht soweit, aber ein bis zwei Plätze haben wir noch frei“, erklärte Schulz.

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