Nach sechseinhalb Jahren ist Ecker zurück bei BW Lavesum - und startet mit einem Sieg

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Zwei Trainingseinheiten hatte Neu-Trainer Michael Ecker vor seinem ersten Spiel mit der DJK BW Lavesum absolviert. Doch ein wichtiges Fazit hat er bereits schon gezogen.

Lavesum

, 06.11.2019, 07:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Zur Saison 2018/19 beendete Michael Ecker seine Trainertätigkeit beim Fußball-B-Ligisten TuS Sythen. Dass Ecker bei der DJK BW Lavesum das vorerst letzte Mal an der Linie stand, ist noch um einiges länger her. Vor rund sechseinhalb Jahren coachte er die Lavesumer. Am Sonntag kehrte er dann als Trainer an die Sportanlage am Friedhof zurück. Und wie war es für ihn, wieder an der Linie zu stehen?

„Es war besser, als nur zuzuschauen“, sagt Ecker. Denn am Seitenrand habe er mehr Einfluss auf das Spiel. „Auch wenn es sicherlich Spiele geben wird, nach denen ich mich schlechter fühlen werde“, erklärt er. Denn für ihn war es ein gelungener Start in Lavesum: Mit 4:0 (2:0) setzten sich die Kreisliga-B-Fußballer gegen die U23 der DJK Eintracht Coesfeld durch.

„Spielerisch noch Luft nach oben“

„Mir ging es in erster Linie darum, wie sich die Mannschaft präsentiert“, sagte Ecker. Er habe ein paar Vorgaben gemacht, die das Team so noch nicht gekannt habe. „Das haben sie in Ansätzen umgesetzt“, erklärt der Trainer. „Spielerisch ist da noch viel Luft nach oben.“

Beim Stand von 1:0 mussten die Lavesumer eine brenzlige Situation überstehen: Coesfeld setzte einen Schuss an die Latte und auch der Nachschuss landete am Aluminium. Am Ende aber steht ein 4:0-Erfolg. „Wichtig ist ein Erfolgserlebnis“, sagt Ecker. Auch wenn er das Spiel nicht überbewerten wolle.

Zudem musste der Trainer auf Marvin Polczinski, Lavesums besten Torjäger mit 16 Treffer, verzichten. Er hat sich im Spiel gegen Billerbeck II wohl die Schulter ausgekugelt. Eine MRT-Untersuchung soll weitere Informationen liefern. Gegen Coesfeld II war er aber sowieso nach der fünften Gelben Karte gesperrt. Und so musste Merlin Fahl offensiver spielen, als er das eigentlich gewohnt ist. „Er hat es wirklich gut gemacht“, sagt Ecker.

Zwei Trainingseinheiten hatte Ecker bereits mit der Mannschaft absolviert, ein wichtiges Fazit hat der Neu-Trainer aber bereits gezogen. „Ich merke, dass der Kader noch etwas zu dünn ist“, erklärt Ecker. So wolle er zuerst schauen, wer aus der zweiten Mannschaft in Frage kommen würde. „Wir müssen in der Breite stärker werden, weil ich mehr Konkurrenzkampf im Kader haben möchte“, erklärt Ecker.

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