Steffen Laser (grau) wird den SV Bossendorf im Sommer in Richtung Sickingmühle verlassen. © Blanka Thieme-Dietel
Fußball: Kreisliga B

Neue Aufgabe für Laser: „Ich wollte schon mit 10 Jahren Trainer werden“

Steffen Laser (27) wird den SV Bossendorf im Sommer zum zweiten Mal verlassen. Bei Sickingmühle kann er auch als Co-Trainer arbeiten - und damit den für ihn nächsten logischen Schritt gehen.

Schon in der A-Jugend spielte Steffen Laser für den SV Bossendorf, ehe er den Verein zwischenzeitlich verließ. Mittlerweile spielt er seit über zwei Jahren wieder für den B-Ligisten, im Sommer ist aber wieder Schluss. Er kehrt zu seinem Ex-Verein, dem Sickingmühler SV, zurück. Dort wird er spielender Co-Trainer – eine Chance, die er sich nicht entgehen lassen wollte.

Mit seinen 27 Jahren wird Steffen Laser – Stand jetzt – der zweitälteste Spieler im zukünftigen Kader Sickingmühles. Viele seiner zukünftigen Mitspieler kennt er zwar noch nicht, dennoch freut er sich bereits auf die neue Herausforderung.

Steffen Laser ist schon seit über zehn Jahren als Trainer tätig

Beim Sickingmühler SV wird er im Sommer dann genauso neu sein wie auch der Cheftrainer. Michael Heu übernimmt den B-Ligisten in wenigen Monaten. „Ich bin gespannt“, sagt Steffen Laser, „ich werde von ihm viel lernen können“.

Schon seit langer Zeit hegt er den Wunsch, irgendwann als Übungsleiter bei deen Senioren an der Seitenlinie zu stehen. „Ich wollte schon mit zehn Jahren Trainer werden“, erzählt er. Sechs Jahre später war es schon so weit, mit gerade mal 16 Jahren trainierte er erstmals eine Jugendmannschaft.

Zuletzt hatte er bei der B-Jugend des SC Hassel das Sagen, davor bei den B-Junioren von Fortuna Seppenrade. Mittlerweile hat der 27-Jährige auch die B-Lizenz. Ausschlaggebend für seinen Sommer-Wechsel zum Sickingmühler SV war dann auch die Tatsache, dass er dort eben nicht nur als Spieler, sondern auch als Co-Trainer tätig sein kann.

Ein Spiel wird Laser im Bossendorfer Trikot nicht mehr bestreiten können

„Jetzt, da ich die Möglichkeit hatte, auch als Trainer zu arbeiten, habe ich die Chance ergriffen“, sagt Laser, der die Bossendorfer schon früh über seine Wechselgedanken informiert hatte. „Mit dem Trainer (Thomas Joachim, Anm. d. Red.) hatte ich schon Anfang des Jahres darüber gesprochen, dass ich mich umorientieren möchte“, erzählt er.

Ob er sich noch in dieser Saison von seinen Teamkollegen verabschieden kann, ist derweil ungewiss. Ein weiteres Spiel im Bossendorfer Trikot wird er nicht mehr bestreiten können, soviel steht bereits fest, die Saison wurde annulliert.

Vielleicht, so eine kleine Resthoffnung Lasers, könnte er aber zumindest noch mal mit seinen Bossendorfer Mitspielern trainieren. Doch allzu groß ist seine Hoffnung dahingehend auch nicht, gesteht er. Ein Problem, welches derzeit viele Spieler haben, die ihren Verein verlassen oder ihre Karriere beenden.

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Pascal Albert
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