Malte Hilbrich (r.) wird im Sommer beim SV Lippramsdorf in den Seniorenfußball starten, er kommt aus der Jugend des VfB Hüls. © Archiv
Fußball: Bezirksliga

Neuzugang Hilbrich entschied sich schnell für den SV Lippramsdorf

Malte Hilbrich wird im Sommer bei Lippramsdorf erste Schritte im Seniorenfußball gehen. Neben seiner Ruhe nennt er noch eine andere Stärke und erzählt auch, wo er sich noch verbessern muss.

Mit Malte Hilbrich hat der SV Lippramsdorf vor Kurzem seinen ersten Neuzugang für die kommende Saison präsentiert. Der 19-Jährige wechselt im Sommer aus der A-Jugend des VfB Hüls zum Bezirksligisten. Allzu lange nachdenken musste er über einen Wechsel zum LSV nicht, sagt er.

„Ich fand die erste Mannschaft von Lippramsdorf sehr interessant“, erzählt Hilbrich über seine ersten Gedanken, als der LSV auf ihn zukam. Den ersten Kontakt habe es bereits früh gegeben.

„Das war dann auch recht schnell klar mit Lippramsdorf“, sagt der junge Halterner, dessen Hauptposition die des defensiven Mittelfeldspielers ist. Dort könnte er in Zukunft Tim Kalwey ersetzen, sagte Christian Brink zuletzt schon. In der Vergangenheit spielte er auch schon in der Innenverteidigung, „das macht mir auch Spaß.“

Malte Hilbrich: „Natürlich ist das doof ohne Probetrainings“

Als eine seiner Stärken nannte Brink bereits Hilbrichs Ruhe auf dem Platz. „Ich bin sehr ruhig, werde nicht so schnell nervös“, sagt der Spieler selbst. Auch seine Kopfballspiel sei gut „und ich sehe freie Räume“, in die er dann gerne Schnittstellenpässe spiele.

In Zukunft werde er sich womöglich noch etwas schneller vom Ball trennen müssen, erklärt er. Verbessern müsse er sich zudem noch im körperlichen Bereich, vermutet Malte Hilbrich. „Ich denke mal, dass der Seniorenfußball schon robuster ist.“ Wie groß der Unterschied zum Jugendfußball wirklich ist, „werde ich dann merken, wenn ich mit den anderen trainiere und spiele.“

Das konnte er bislang – wie alle anderen Spieler, die im Sommer den Verein wechseln – nicht machen. „Natürlich ist das schon doof ohne Probetrainings“, sagt er. Denn nun fehlt ein erstes Beschnuppern der Mannschaft. Völlig unvorbereitet wird er im Sommer auf seine neue Mannschaft aber nicht treffen.

Hilbrich konnte sich Lippramsdorf schon ein paar Mal angucken

Ein paar Mal habe er in der Vergangenheit schon Spiele des SV Lippramsdorf sehen können. Dass der Bezirksligist mit Sven Kmetsch vor einigen Wochen einen prominenten Namen für den Cheftrainer-Posten der kommenden Spielzeit präsentiert hat, sei derweil kein Faktor für seine Entscheidung gewesen.

„Ich hatte mich schon länger mit Lippramsdorf befasst, das war eigentlich schon vorher entschieden“, sagt Malte Hilbrich, der sich noch keine Ziele für die kommende Spielzeit mit der Mannschaft gesetzt hat.

„Man muss erst mal gucken, da kann ich noch nicht so viel zu sagen.“ Oben mitzuspielen wäre auf jeden Fall schön, so der Halterner. Spielt der LSV weiter so, wie in der nun annullierten Spielzeit, stehen die Chancen dafür gut.

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Pascal Albert

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