Nur noch ein Sieg bis zum Aufstieg: Der TuS Haltern empfängt den ASC Dortmund zum Topspiel

hzFußball: Oberliga

Zehn Punkte trennen den TuS Haltern vom ASC Dortmund. Mit einem Sieg im direkten Duell könnte die Mannschaft von Trainer Magnus Niemöller den Aufstieg in die Regionalliga perfekt machen.

Haltern

, 07.05.2019 / Lesedauer: 3 min

Wenn der TuS Haltern am Mittwochabend in der Oberliga Westfalen im Nachholspiel den ASC Dortmund empfängt, können sich die Zuschauer auf ein absolutes Spitzenspiel freuen (19.30 Uhr, Lippspieker, Haltern). Denn es ist das Duell zwischen dem Tabellenzweiten und -dritten.

Oberliga Westfalen

TuS Haltern - ASC Dortmund

Gleichzeitig ist es auch ein mögliches Entscheidungsspiel um den Aufstieg in die Regionalliga West. Die Halterner haben aktuell zehn Punkte Vorsprung auf Dortmund. Mit einem Sieg gegen den direkten Konkurrenten hätte der TuS Platz zwei sicher und könnte den Aufstieg feiern.

Das Hinspiel gewann der TuS mit 1:0 in Dortmund. „Das hat keine Relevanz“, sagt TuS-Trainer Magnus Niemöller. Denn das Spiel liegt bereits knapp neun Monate zurück. „Beide Mannschaften haben sich seitdem verändert“, weiß auch der TuS-Trainer. Bei den Dortmundern sitzt mit Daniel Sekic seit Oktober vergangenen Jahres auch ein neuer Trainer auf der Bank. Und in den letzten Wochen zeigte seine Mannschaft eine gute Form.

Halterns Trainer will wieder mehr Torschüsse sehen

„Wir spielen gegen den Tabellenführer der letzten sechs Spieltage“, erklärt Halterns Trainer. Aus den vergangenen sechs Spielen holte der ASC 18 Punkte. Die Siege waren dabei ziemlich unterschiedlich. Mehrere Male gewann der Tabellendritte deutlich. Gegen den FC Gütersloh und den Holzwickeder SC drehten die Dortmunder die Partie dagegen jeweils nach einem Rückstand und gewannen letztendlich knapp.

Gegen Holzwickede hatte der TuS beim 1:1 im Heimspiel hingegen zuletzt einige Probleme. „Das Spiel gegen Holzwickede war nicht so gut“, gesteht Magnus Niemöller. Gerade bei Standards habe es noch Verbesserungspotenzial gegeben - sowohl offensiv als auch defensiv. „Auch bei der Laufleistung müssen wir uns steigern“, sagt er. Zu einem solchen Topspiel wie nun gegen Dortmund gehöre auch „eine Menge Fleiß dazu“. Von seinen Spielern will er auch wieder mehr Torabschlüsse sehen als zuletzt. Denn in der Torschussstatistik lag der TuS am vergangenen Sonntag hinten.

„Wir sind auch nicht so schlecht drauf“

Für den kommenden Gegner seiner Mannschaft findet Niemöller nur lobende Worte. „Sie leisten eine top Arbeit.“ Was die aktuelle Form angehe, „sind sie super drauf“. Doch auch seine Mannschaft ist momentan in einer guten Form. Seit dem 12. Spieltag hat der TuS nicht mehr verloren - die Niederlage gegen den SV Schermbeck ist nun schon über sechs Monate her. Aus den vergangenen acht Spielen holte der TuS 20 von 24 Punkte. Dortmund sei zwar „in einer bestechenden Form, aber wir sind auch nicht so schlecht drauf“, sagt er.

Personell ist es bei den Halternern „sehr schwierig“, berichtet Magnus Niemöller. Stephan Tantow wird definitiv nicht im Tor stehen. Die Einsätze von Arda Nebi und Deniz Batman seien aufgrund ihrer Verletzungen noch fraglich. „Es ist eine Frage der Zeit, ob sie es in den Kader schaffen“, sagt der Trainer. „Wir lassen uns die Option offen.“ Bei Halterns Toptorjäger Stefan Oerterer, der bislang in allen 29 Ligaspielen zum Einsatz kam, gebe es „kleinere Probleme“. In den vergangenen Tagen konnte der 16-fache Torschütze nicht trainieren. „Das wird eine ganz enge Kiste“, so Niemöller.

Lesen Sie jetzt