Oerterer behält die Nerven und schießt den TuS zum 1:0-Derbysieg gegen Schermbeck

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Eigentlich war das Derby zwischen dem TuS Haltern und dem SV Schermbeck ein klassisches 0:0-Spiel. Dann allerdings sorgte Stefan Oerterer vom Punkt aus für die Entscheidung und traf zum 1:0.

Haltern

, 22.04.2019 / Lesedauer: 3 min

Mit seinem 16. Saisontreffer entschied Halterns Stefan Oerterer am Montagnachmittag das Derby gegen den SV Schermbeck: Der Stürmer behielt beim Strafstoß nach 69 Minuten die Nerven und traf zum 1:0 für den TuS. „Die Geschichte der 1:0-Siege haben wir damit fortgesetzt“, sagte Halterns Trainer Magnus Niemöller. Zuvor gewannen die Halterner bereits mit 1:0 gegen den FC Brünninghausen und die TSG Sprockhövel.

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TuS Haltern - SV Schermbeck

1:0 (0:0)

Die erste Chance der Partie am Ostermontag hatte Stefan Oerterer: Nach fünf Minuten setzte er einen Schuss aus der Drehung über das Tor von Schermbecks Cedric Drobe. Zwei Minuten später stand Oerterer wieder im Mittelpunkt: Der Stürmer wollte - nach einem steilen Pass von Cedric Vennemann - den Ball im Strafraum quer auf Robin Schultze spielen, doch die Defensive der Gäste klärte den Ball. „Wir hatten in den ersten zehn Minuten ein bis zwei schwierige Situationen zu überstehen“, sagte Schermbecks Trainer Thomas Falkowski. „Doch dieses Glück brauchen wir auch mal.“

Die Gäste blieben vor allem durch lange Bälle und Standardsituationen gefährlich: So wäre Malte Grumann frei vor Rafael Hester gewesen, als ihm ein Freistoß aus der Entfernung gegen die Füße sprang. Doch er konnte den Ball nicht kontrollieren. Zwei Minuten vor der Halbzeit war es wieder ein Freistoß: Schermbecks Patrick Rudolph schoss den Ball scharf in den Strafraum, Dennis Grodzik verpasste knapp.

„Ein typisches 0:0-Spiel“

„Das Spiel wurde sehr zäh“, sagte Halterns Trainer Niemöller. So erspielten sich beide Mannschaften in der zweiten Halbzeit nur wenig Torchancen. „Eigentlich war es ein typisches 0:0-Spiel“, erklärte Falkowski. Es war es also ein Standard, der das Spiel entschied.

Nach einem Zweikampf zwischen Lars Pöhker und Patrick Rudolph zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt. Stefan Oerterer behielt die Nerven und traf zum 1:0 für den TuS. „Den Elfmeter kann man pfeifen. Dann muss es aber auch auf der anderen Seite gepfiffen werden“, erklärte Falkowski. Denn wenige Minuten später ereignete auf der anderen Seite eine ähnliche Situation: Ein Schermbecker ging im Strafraum zu Boden. Der Pfiff blieb aber aus. „Ich habe beide Situationen nicht gesehen“, sagte Niemöller.

In der Schlussphase warfen die Schermbecker noch einmal alles nach vorne. Torhüter Drobe war mit im Strafraum der Halterner. Auch wenn es brenzlig wurde, ein Treffer gelang den Gästen nicht mehr.

„Wir sind auf der Zielgeraden“

Nach dem 4:1-Erfolg des ASC 09 Dortmund gegen Westfalia Rhynern hat der TuS weiter einen Vorsprung von 12 Zählern. „Wir sind auf der Zielgeraden, lassen es aber nicht an uns ran“, erklärte Niemöller. Sein Team benötige definitiv noch drei Siege in den nächsten Spielen. Thomas Falkowski bescheinigte dem TuS eine „unfassbare Qualität“.

TuS: Hester - Wieweg, Pöhlker, Vennemann, Eisen, Scheuch, Oerterer (87. Schurig), Schultze, Opiola, Steinfeldt (82. Forsmann), Möllers (59. Nebi)

Tor: 1:0 Oerterer (69./Strafstoß)

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