Ostdorf geht es besser

Fußball

Glück im Unglück scheint Timo Ostdorf vom TuS Haltern gehabt zu haben.

HALTERN

, 03.08.2016, 15:54 Uhr / Lesedauer: 1 min
Timo Ostdorf konnte am späten Dienstagabend erste Entwarnung geben.

Timo Ostdorf konnte am späten Dienstagabend erste Entwarnung geben.

Beim Testspiel des Westfalenligisten in Wanne-Eickel war er nach einem Foulspiel seines Gegenspielers auf den Kopf gestürzt und konnte zunächst seine Arme und Beine nicht mehr spüren (wir berichteten). Die Partie war für über eine halbe Stunde unterbrochen und Ostdorf mit dem Notarztwagen ins Krankenhaus transportiert worden. Dort ergaben erste neurologische Untersuchungen noch am späten Dienstagabend, dass Ostdorf sich eine Halswirbelprellung, aber keinen Bruch zugezogen hat.

Am Mittwochmorgen konnte der TuS-Spieler dann selbst schon wieder Entwarnung geben: „Hände und Beine kann ich mittlerweile wieder spüren. Natürlich noch Schmerzen gerade im Nacken, aber das lässt sich aushalten im Anbetracht, was hätte passieren können.“

Im Laufe des Tages sollten weitere neurologische Untersuchungen vorgenommen werden, um eventuelle Langzeitschäden auszuschließen. Ostdorf wird vorerst noch im Krankenhaus bleiben müssen. Wie lange der TuS auf ihn verzichten muss, ist noch offen. Für Trainer Magnus Niemöller spielt das aber nur eine Nebenrolle: „Wichtig ist, dass Timo wieder komplett gesund wird. Wir sind alle noch geschockt von den Ereignissen, aber schon sehr, sehr erleichtert, dass es ihm schon wieder besser geht.“

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