Philipp Wolak will so schnell wie möglich wieder spielen

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Philipp Wolaks Leidenszeit scheint beendet zu sein. Nach mehreren Monaten Pause will der HSC-Spieler bald endlich wieder auf dem Feld stehen.

Haltern

, 06.02.2019, 11:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die vergangenen Monate waren nicht immer einfach für Philipp Wolak. Seit Ende August fällt der Spieler des HSC Haltern-Sythen aus. Zwei Wochen vor Saisonbeginn verletzte er sich im Test gegen Schalke 04. Damals erlitt er einen Bänderriss im rechten Sprunggelenk. „Ungefähr sechs Wochen muss ich pausieren“, sagte Wolak damals. Aus sechs Wochen wurden mehrere Monate.

Später wurde dann festgestellt, dass zwei Knochenödeme übersehen wurden. „Hätte man das früher gesehen, würde ich vielleicht schon wieder spielen“, sagt der HSC-Spieler geute. Er selbst habe nicht gedacht, dass seine Verletzung ihn so lange ausschalten würde. Doch nun geht es für Halterns Rückraumspieler endlich wieder aufwärts. „Ich bin wieder im Lauftraining“, erzählt er.

“Ich gebe alles“

„Es sieht gut aus und fühlt sich gut an.“ Wann er sein erstes Saisonspiel bestreiten kann, weiß er allerdings noch nicht. „Das kann ich schwer sagen.“ Eine schnelle Rückkehr aufs Feld hänge nun davon ab, wie gut er seinen Fuß wieder belasten kann. Ziele hat er sich aber dennoch gesetzt, auch wenn er diese noch nicht näher nennen möchte. Eines versichert er aber: „Ich gebe alles.“

Er wolle nun „so schnell wie möglich“ wieder auf dem Platz stehen und seine Mannschaft unterstützen. Das konnte er bislang nur von außerhalb des Platzes. „Ich war bei den meisten Spielen dabei und habe mitgefiebert“, erzählt er. Über den Erfolg der Mannschaft freut er sich sehr, gesteht aber auch, dass es „natürlich schöner gewesen wäre, hätte ich mitspielen können“.

“Wir haben ein tolles Team“

Für die Siegesserie seiner Mannschaft gibt es derweil kein Erfolgsgeheimnis, erklärt er. „Wir haben einfach ein tolles Team.“ Die letzte Saison, die auch seine erste bei den Halternern war, sei „etwas schwierig“ gewesen, da es einige Neuzugänge gab und diese sich erst finden mussten, so Philipp Wolak. Zudem habe diese Saison der neue Trainer Gerard Siggemann der Mannschaft seine „Spielphilosophie gut beigebracht“.

Das Wort Aufstieg will beim HSC allerdings noch keiner in den Mund nehmen − trotz eines Sechs-Punkte-Polsters auf den Tabellenzweiten. „Wir schauen von Spiel zu Spiel“, sagt Philipp Wolak. Beim Blick auf die Tabelle bekomme er allerdings dennoch ein „tolles Gefühl“. Doch „die schweren, entscheidenden Spiele kommen noch“, erklärt er. Erst danach wäre es sinnvoll, über einen möglichen Aufstieg zu sprechen. Denn in den nächsten Wochen treffen die Halterner auf ihre Verfolger Gevelsberg-Silschede und TuS Bommern.

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