Quarantäne droht: TuS Haltern wartet auf Corona-Testergebnis eines Gegners

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Die Spieler und Trainer des TuS Haltern sind zum Abwarten verdammt. Es liegt nicht mehr in ihrer Hand, ob die Vorbereitung normal weitergehen kann. Sie warten auf ein Corona-Testergebnis.

Haltern

, 03.08.2020, 10:35 Uhr / Lesedauer: 1 min

Für den TuS Haltern am See war es ein erfolgreiches erstes Testspiel-Wochenende. Ein Sieg und ein Unentschieden sprangen am Ende für das Team von Timo Ostdorf heraus. Doch die Ergebnisse der vergangenen Tage sind nun erst mal in den Hintergrund gerückt. Denn am Sonntag wurde Ostdorf informiert, dass ein Spieler von Teutonia Waltrop auf das Coronavirus getestet werden muss. Ein weiterer positiver Test hätte auch große Auswirkungen auf die Halterner.

Das Spiel am Freitag konnte der TuS gegen Waltrop mit 2:0 für sich entscheiden. Seit dem Wochenende ist klar, dass die Freundin eines Waltroper Spielers sich mit dem Coronavirus infiziert hat. Das Testergebnis des Spielers soll am Dienstag folgen. Bis dahin heißt es für die Halterner und die Waltroper abwarten.

Vorbereitung des TuS Haltern könnte abrupt stoppen

Es wäre nicht der einzige Corona-Fall vom Wochenende, der Auswirkungen auf den Spielbetrieb der Amateurfußballer hat. Zuletzt wurde unter anderem die Infektion eines Spielers des Werner SC bekannt. Ein Spiel in Cappenberg wurde sogar abgebrochen, weil ein Spieler einer anderen Mannschaft sich infiziert hatte und zuletzt noch in einer Partie aufgelaufen war, bei der auch der Schiedsrichter in Cappenberg aktiv war.

Sollte auch der Teutonia-Spieler infiziert sein, müsste nur noch geklärt werden, ob er am Freitag gegen den TuS gespielt hat. Das war bislang noch unklar. Dann müssten alle Spieler, die am Freitagabend zum Einsatz kamen sowie das Trainerteam wahrscheinlich ebenfalls in Quarantäne gehen und sich testen lassen. Zuletzt hatte das Land NRW erklärt, dass es bei einem positiven Corona-Test eines Spielers durchaus möglich ist, „dass alle anderen Spieler ebenfalls in Quarantäne müssen“.

Eine vorläufige Quarantäne für fast die Hälfte der Halterner Mannschaft würde die Vorbereitung der Seestädter auf die anstehende Mammut-Saison mit 42 Spieltagen vorerst deutlich bremsen.

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