Patrick Brinkert und der TuS Haltern am See stehen in der normalen Tabelle der Oberliga Westfalen im Tabellenmittelfeld. © Blanka Thieme-Dietel
Fußball: Oberliga

Quotientenregelung in der Oberliga: Der TuS rutscht in eine gefährliche Zone

Was wäre, wenn die Saison in der Oberliga jetzt gewertet werden würde? Durch die Anwendung der Quotientenregelung würden einige Vereine nach oben oder unten rutschen. Auch der TuS Haltern.

50 Prozent der Spiele müssen gespielt werden, damit die Saison per Quotientenregel gewertet werden kann. Wie sähe das in der Oberliga Westfalen beim aktuellen Stand der Dinge aus? Sicher ist: Die herkömmliche Tabelle würde einige gravierende Veränderungen erfahren, unter anderem an der Spitze.

Denn die würde nicht mehr der FC Gütersloh einnehmen, sondern der Holzwickeder SC. Aus sechs Spielen holte der nämlich optimale 18 Punkte, erreicht also einen Quotienten von 3,00. Gütersloh dagegen liegt derzeit bei einem Wert von 2,78.

Zurückfallen würde auch Westfalia Rhynern, nämlich von Rang drei auf fünf. In der ersten Tabellenhälfte bliebe das Bild ansonsten fast unverändert. Nur der TuS Ennepetal würde einen beachtlichen Sprung von Platz zwölf auf Platz acht machen.

Für Hamm ändert sich nichts, die Spielvereinigung hat 0 Punkte

Ebenfalls profitieren würde der SV Schermbeck. Von Rang 16 ginge es für den SVS hoch auf Rang 14. Dahinter ständen Rheine, Finnentrop-Bamenohl, Westfalia Herne und Hamm auf den Abstiegsplätzen.

Die Rechnung bei den Hammern ist dabei ähnlich einfach wie die bei Spitzenreiter Holzwickede, denn so wie der Primus bislang immer drei Punkte holte, blieb der Tabellenletzte noch ohne jeden Punktgewinn und hat deshalb auch den Quotienten 0,0.

Ein bisschen weiter nach unten würde es auch für den TuS Haltern am See gehen. Das seit dieser Saison von Timo Ostdorf trainierte und freiwillig aus der Regional- in die Oberliga zurückgekehrte Team steht derzeit eigentlich auf dem 13. Tabellenplatz.

Bei Anwendung der Quotientenregelung würden die Halterner jedoch auf Platz 16 rutschen. Damit würde der TuS nur noch einen Platz über den Abstiegsrängen stehen.

Die Tabelle nach Quotientenregel

  • 1. Gütersloh 25 Punkte
  • 2. Holzwickede 18 Punkte
  • 3. Rhynern 18 Punkte
  • 4. Sprockhövel 18 Punkte
  • 5. ASC Dortmund 18 Punkte
  • 6. Kaan-Marienborn 16 Punkte
  • 7. Meinerzhagen 15 Punkte
  • 8. Vreden 14 Punkte
  • 9. Wattenscheid 14 Punkte
  • 10. SF Siegen 14 Punkte
  • 11. Münster II 12 Punkte
  • 12. Ennepetal 11 Punkte
  • 13. TuS Haltern 10 Punkte
  • 14. Erndtebrück 9 Punkte
  • 15. Paderborn II 7 Punkte
  • 16. Schermbeck 7 Punkte
  • 17. Finnentrop-Bamenohl 7 Punkte
  • 18. Eintracht Rheine 7 Punkte
  • 19. Clarholz 6 Punkte
  • 20. Westfalia Herne 1 Punkt
  • 21. Hammer SpVg. 0 Punkte
  • 1. Holzwickede 3,00 Punkte pro Spiel
  • 2. Gütersloh 2,78 Punkte pro Spiel
  • 3. Sprockhövel 2,57 Punkte pro Spiel
  • 4. Kaan-Marienborn 2,29 Punkte pro Spiel
  • 5. Rhynern 2,25 Punkte pro Spiel
  • 6. ASC Dortmund 2,00 Punkte pro Spiel
  • 7. Meinerzhagen 1,88 Punkte pro Spiel
  • 8. Ennepetal 1,57 Punkte pro Spiel
  • 9. Vreden 1,56 Punkte pro Spiel
  • 9. Wattenscheid 1,56 Punkte pro Spiel
  • 11. SF Siegen 1,40 Punkte pro Spiel
  • 12. Münster II 1,34 Punkte pro Spiel
  • 13. Erndtebrück 1,13 Punkte pro Spiel
  • 14. Schermbeck 1,00 Punkt pro Spiel
  • 15. Paderborn II 1,00 Punkt pro Spiel
  • 16. TuS Haltern 1,00 Punkt pro Spiel
  • 17. Clarholz 0,86 Punkte pro Spiel
  • 18. Eintracht Rheine 0,70 Punkte pro Spiel
  • 19. Finnentrop-Bamenohl Punkte pro Spiel
  • 20. Westfalia Herne 0,13 Punkte pro Spiel
  • 21. Hammer SpVg. 0,00 Punkte pro Spiel
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Sport ist für den Wulfener nicht nur ein wichtiger Bestandteil seines Arbeitslebens. Seit 1993 schreibt er als Mitarbeiter der Dorstener Zeitung über das Sportgeschehen in der Lippestadt, seit 1999 ist er als Redakteur für den Lokalsport in der Lippestadt verantwortlich. Dabei fasziniert ihn besonders die Vielfalt der Dorstener Sportszene, die von Fußball bis Tanzen und von Basketball bis Kitesurfen reicht.
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Erst als Praktikant, dann als freier Mitarbeiter und nach dem Volontariat seit 2021 als Redakteur für Lensing Media im Einsatz. Am liebsten im Lokalsport unterwegs - denn abseits der reinen Ergebnisse hat jedes Spiel und jeder Sportler eine spannende Geschichte zu erzählen.
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Pascal Albert
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