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„Richtig blöd gelaufen“: TuS Halterns Aufstiegsfeier endet für Schurig im Krankenhaus

hzFußball: Oberliga

„Irgendwie ist das richtig blöd gelaufen“, erklärt Halterns Lukas Opiola. Denn für Marvin Schurig war die Feier nach dem TuS-Aufstieg früh beendet. Er verbrachte den Abend im Krankenhaus.

Haltern

, 21.05.2019 / Lesedauer: 3 min

Für Halterns Marvin Schurig nahm die Feier nach dem Aufstieg in die Regionalliga am Sonntag ein frühes Ende: Er verbrachte den Abend im Krankenhaus in Essen. „Das ist irgendwie richtig blöd gelaufen“, sagt sein Mitspieler Lukas Opiola.

Alles begann mit dem Kuchen, den die Betreuer um Dirk Hullermann den Halterner Spielern am Spieltag bereitstellten. Erst drückte Schurig Opiola ein Stück ins Gesicht. Der wollte den Spieß umdrehen, rannte hinter seinem Mitspieler her und hatte auch Erfolg.

„Da hatte er schon gefühlt 100 Liter Blut verloren“

„Doch dann ist er hingefallen und ich über ihn“, erklärt Opiola, der noch seine Schienbeinschoner angelegt hatte. „Damit habe ich ihn dann im Gesicht getroffen“, sagt er. „Als er mich anguckte, hatte er schon gefühlt 100 Liter Blut verloren.“ Das Resultat: Eine Fraktur der Nase bei Schurig und ein wirklich schlechtes Gewissen bei Opiola. „Er konnte dann ja auch gar nicht mehr feiern. Das tut mir sehr leid“, ergänzt Opiola.

Schurig brummte am Montagnachmittag noch der Schädel. „Die Feierlichkeiten habe ich dann im Krankenhaus verbracht“, erklärt der 30-Jährige. „Aber es gibt Schlimmeres auf der Welt. Opi hat sich schon 20-mal bei mir entschuldigt.“ Einen Vorwurf machte er seinem Mitspieler nicht. „So etwas nehme ich in Kauf. Die Nase wird irgendwann wieder gerichtet, die interessiert mich dann relativ wenig. Zum Aufstieg hast du aber nur einmal die Möglichkeit.“

Schurigs Abschied vom TuS Haltern naht

Um eine Operation allerdings kommt Schurig nicht herum. „Wenn die Schwellung zurückgeht, wird man sehen, dass die Nase schief ist“, erklärt er. So muss er in den nächsten Tagen seine Nase beim Spezialisten wieder richten lassen. Zehn Tage lang muss er dann eine Schiene tragen. „Ich hätte kein Problem mit einer Maske zu spielen, wenn man mir die zur Verfügung stellt“, sagt er.

Doch es kann auch sein, dass damit für ihn nicht nur die Saison beendet ist, sondern auch seine Zeit beim TuS Haltern. Denn Schurig wird sich nach der Saison, wie auch sein Teamkollege Christoph Kasak, dem FC Kray in Essen anschließen. „Ich bin beruflich sehr eingespannt, auch wenn ich die Jungs sehr gerne in der Regionalliga begleiten würde“, sagt Schurig. „Natürlich drücke ich Haltern weiter die Daumen.“ Mit Kray werden Schurig und Kasak in der kommenden Saison in der Oberliga Niederrhein spielen.

Lukas Opiola wird wohl auch in der kommenden Saison das Trikot der Halterner tragen. „Mündlich habe ich zugesagt“, erklärt der 26-Jährige. Auch wenn er beruflich unter der Woche viel unterwegs sei, „liegt meine Zukunft in Haltern“, erklärt er.

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