Scheuch und Gimbel freuen sich auf den TuS, aber „die Liga ist hart“

hzFußball: Landesliga

In der kommenden Saison trifft der TuS II auf einige seiner Ex-Spieler. Einer hatte selbst nicht damit gerechnet, in der Landesliga zu spielen. Der andere spielt schon seit einem Jahr dort.

Haltern

, 22.07.2020, 11:00 Uhr / Lesedauer: 3 min

Die Blicke aller überkreislich spielenden Fußballmannschaften in Westfalen richtete sich am Montagmittag auf die Internetseite des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW). Um 12 Uhr veröffentlichte dieser die Staffeleinteilung für die am 6. September startende Saison. Der TuS Haltern II spielt in der kommenden Spielzeit in der Landesliga 4. Einige kommende Gegner der Seestädter freuen sich bereits besonders auf den TuS.

Während die Staffeleinteilung für die erste Mannschaft des TuS Haltern am See aufgrund der noch immer nur eingleisigen Oberliga nicht sonderlich spannend war, sorgte sie beim SV Lippramsdorf für eine Überraschung, da dort nicht mit der Einteilung in eine neue Staffel gerechnet wurde. Dass der TuS Haltern II in die Landesliga 4 eingeteilt wurde, war hingegen keine große Überraschung. Dennoch sorgte die Einteilung bei einigen Spielern für große Freude.

Ex-TuS-Spieler Tim Gimbel: „Jeder Punkt wird wichtig sein“

„Ich hab mich sehr gefreut“, sagt Tim Gimbel, der 2018 vom TuS Haltern zur DJK Borussia Münster gewechselt war. Davor spielte er jahrelang für den TuS, machte seine ersten Schritte im Seniorenbereich in der Stauseekampfbahn und kam vor allem in der zweiten Mannschaft zum Einsatz. Eine Zeit lang spielte er auch mit Sebastian Amendt zusammen, der nun die zweite Mannschaft der Halterner als Trainer übernommen hat. „Es ist immer schön, gegen alte Bekannte zu spielen“, hatte Amendt kurz nach der Staffeleinteilung gesagt.

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Auch Gimbel freut sich nun auf ein Wiedersehen mit seinem ehemaligen Mitspieler, der ihm in seiner Anfangszeit unterstützt hat. Amendt sei damals regelmäßig als eine Art Stand-by-Spieler im Einsatz gewesen. „Schon damals hat er mir und den anderen jungen Spielern sehr geholfen“, erzählt der 23-Jährige, der nun in seine dritte Saison mit Münster geht. Dass er nun mit der Borussia auf seinen ehemaligen Verein trifft, kam für ihn überraschend.

„Das ist mega krass“, sagt er. „Ich hätte vor zwei Jahren nicht gedacht, dass wir gegen den TuS in der Landesliga spielen.“ Denn vor zwei Jahren spielte Münster noch in der Kreisliga A, stieg dann aber in Gimbels erstem Jahr in die Bezirksliga auf. „Den ersten Aufstieg hatten wir uns vorgenommen“, erklärt er, „der zweite ist dann einfach passiert“. Geplant hatte in der vergangenen Saison eigentlich niemand damit, schon wieder aufzusteigen, gesteht der Halterner. „Wir sind gut gestartet und das hat sich dann eben so ergeben.“

In der Landesliga wolle er nun einfach mit seiner Mannschaft schauen, was noch möglich ist. Dass es aber nicht einfach werden wird, weiß auch Gimbel. „Jeder Punkt wird wichtig sein.“ Eine ähnliche Einstellung haben sie auch in Haltern. Zuletzt hatte Sebastian Amendt noch gesagt, dass der TuS Haltern zwei Ziele verfolgen wird: Den Klassenerhalt und die Weiterentwicklung der Mannschaft.

Jannis Scheuch traut dem TuS zu, sich in der Landesliga zu etablieren

Wie das Team in der Landesliga zurechtkommen wird, wird sich nach den ersten Spielen zeigen. Einer der sowohl die Liga als auch den TuS Haltern bereits bestens kennt, ist Jannis Scheuch, der nach zwei Jahren beim TuS im vergangenen Sommer zu seinem Jugendverein, dem SV Dorsten-Hardt, zurückkehrte. „Die Liga ist relativ hart, da geht es schon zur Sache“, erklärt der Mittelfeldspieler, der gerne mit Haltern in der Regionalliga gespielt hätte, aber aufgrund seiner Tätigkeit als Golflehrer passen musste.

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Dass er in der kommenden Saison mit Dorsten-Hardt auf den TuS treffen würde, hatte er schon geahnt. Dennoch war die Freude groß, als die Staffeleinteilung bekannt gegeben wurde. „Es wird schön, die alten Kollegen mal wieder zu sehen“, sagt er. Auch wenn er noch nicht weiß, auf welche ehemaligen Mitspieler er letztendlich treffen wird. Denn noch ist relativ offen, wer beim TuS Haltern in welcher Mannschaft spielen wird. Die Bezirksliga-Mannschaft des TuS von vor zwei Jahren sei ziemlich stark gewesen, so Scheuch. Wenn die neue Landesliga-Truppe ein ähnliches Niveau haben sollte, „glaube ich, dass sie sich in der Landesliga etablieren können“.

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