Peter Elbers, hier beim Spiel gegen GW Erkenschwick, erzielte zuletzt gegen Landesligist DJK Wattenscheid sechs Tore. © Leon Koch
Fußball

Sechsfach-Torschütze Elbers: Der TuS Haltern muss sich nicht verstecken

Lange ist es her, dass er mal sechs Tore in einem Spiel erzielt hat, sagt Peter Elbers. Am Sonntag war es wieder soweit für den Halterner, der auch von seinen ersten Eindrücken vom TuS erzählt.

Das passiert auch nicht alle Tage: Gegen Landesligist DJK Wattenscheid bejubelte Peter Elbers vom TuS Haltern am See nicht einen, sondern gleich zwei Dreierpacks. Sechs Mal traf er insgesamt beim 13:1-Torfestival des Oberligisten. Nicht das erste Mal, dass er so viele Tore in einem Spiel machte – das letzte Mal ist aber schon etwas länger her.

Zwei Toren in der ersten Halbzeit ließ Elbers noch mal vier in der zweiten Halbzeit folgen. „Das letzte Mal ist mir das in der Jugend gelungen“, erzählt der 31-Jährige, der vor einiger Zeit nach Haltern gezogen ist.

Während die ersten Treffer noch über die Außen eingeleitet wurden, wurde in Halbzeit zwei mehr durch die Mitte gespielt. „Nachher waren die anderen platt, da konnten wir gut durchs Zentrum gehen“, sagt er.

Peter Elbers: „Mit der Mannschaft fühlt es sich richtig gut an“

Nicht nur fußballerisch, sondern auch körperlich waren die Halterner den Gastgebern aus Bochum deutlich überlegen. „Wir waren deutlich fitter“, erzählt Elbers – und das, obwohl Trainer Timo Ostdorf vor dem Spiel noch sagte, dass allmählich alle im roten Bereich angelangt sind.

„Die Fitness war voll da“, so Halterns Angreifer, der sich laut eigener Aussage nach der langen Pause auch selbst schon auf einem guten Fitnesslevel befindet. „Natürlich ist Fußball noch mal was anderes als Joggen“, stellt er fest, „aber ich fühle mich wohl“.

Mit Blick auf den Saisonstart, sagt Peter Elbers, sei aber auch ohnehin noch ausreichend Zeit, um die Fitness weiter zu steigern. Fast vier Wochen sind es noch, bis der TuS Haltern am See mit einem Auswärtsspiel bei den Sportfreunden Siegen in die Oberliga-Saison startet.

Der bisherige Eindruck von seinem neuen Team sei derweil durchweg positiv, so der Neuzugang, der aus der Westfalenliga vom TuS Hordel kam. „Mit der Mannschaft fühlt es sich richtig gut an“, sagt er. Obwohl die Mannschaft zu großen Teilen neu zusammengestellt wurde, hätten es alle schnell geschafft, „dass wir als Team funktionieren“.

Langsam sei spürbar, wie jeder allmählich seine Rolle in der Mannschaft einnimmt. „Alle ziehen auch voll mit“, so Peter Elbers, der sich bereits auf die neue Spielzeit freut und auch eine kleine Kampfansage an die Konkurrenz abgibt: „Wir müssen uns nicht verstecken.“

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Pascal Albert

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