Sieg trotz „schlechtester Saisonleistung“: Flaesheim gewinnt ein „Handballspiel“

Redakteur
Lars Boermann (l.) und Concordia Flaesheim haben zwar gewonnen, doch mit der Leistung war Trainer Michael Onnebrink überhaupt nicht zufrieden.
Lars Boermann (l.) und Concordia Flaesheim haben zwar gewonnen, doch mit der Leistung war Trainer Michael Onnebrink überhaupt nicht zufrieden. © Andreas Hofmann
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Es war das erwartete Handballspiel“, sagte Michael Onnebrink, Trainer von Concordia Flaesheim, nach dem 3:1-Sieg gegen SW Meckinghoven. Für Flaesheim ging es über weite Strecken des Spiels gegen ein dichtes Abwehrbollwerk, gegen das die Concordia laut ihrem Trainer kaum Mittel fand.

In der zweiten Halbzeit wurde es laut Onnebrink zwar besser, aber trotzdem sagte er nach dem Sieg deutlich: „Das war unsere schlechteste Saisonleistung.“ Zugutehalten konnte er seiner Mannschaft jedoch, dass sie dieses Spiel trotzdem für sich entscheiden konnte.

Doch das Flaesheimer Spiel war viel zu schwerfällig, „mit viel zu wenig Bewegung“. Mit der Leistung seines Teams, für das erst Kapitän Thomas Fritzsche in Halbzeit eins und später noch Rouven Maly und Sebastian Rüter getroffen hatten, war der Trainer überhaupt nicht zufrieden, nur mit dem Ergebnis.

„Wir haben nie zu unserem Spiel gefunden, hatten zwischenzeitlich gefühlte 90 Prozent Fehlpässe“, so Onnebrink weiter. So laut wie gegen Meckinghoven, vermutete er, sei er noch nie in einem Spiel geworden. „Ich habe es in zehn Minuten geschafft, heiser zu werden“, sagte er.

„Vielleicht ist das auch Jammern auf hohem Niveau“, gestand der Trainer, der aber zum Schluss noch mal betonte, dass sich sein Team in den nächsten Spielen deutlich steigern muss.

Tore: 1:0 Fritzsche (29.), 2:0 Maly (63.), 3:0 Rüter (75.), 3:1 Stolzenberg (90.)

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