„Stadt und Verein teilen sich die Kosten“: So läuft der Umbau der Stauseekampfbahn

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Langsam aber sicher verändert sich das Gesicht der Halterner Stauseekampfbahn: Der Umbau der Heimspielstätte des TuS Haltern geht weiter voran. Hier gibt es die Bilder.

Haltern

, 08.07.2019, 17:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Nach dem Ende des großen Stadionprojektes ging es darum, eine maximale Minimallösung zu finden“, sagt Christoph Metzelder, Vorsitzender des TuS Haltern am See. Denn mit dem Aufstieg der Fußballer in die Regionalliga West mussten die Verantwortlichen tätig werden, damit die meisten der Heimspiele in Haltern stattfinden können. „Wir setzen das um, was notwendig ist, um das Abenteuer Regionalliga anzugehen“, erklärt der Vorsitzende. „Wir bleiben in der Stauseekampfbahn und präsentieren Amateurfußball pur.“

Lizenz ist dem TuS bereits erteilt

Die Lizenz wurde dem TuS Haltern bereits erteilt. Allerdings „müssen wir regelmäßig nachweisen, dass wir die Baumaßnahmen umsetzen und sie bis zum Start abgeschlossen sind“, erklärt er. Folgende Baumaßnahmen stehen an: Zwei Tribünen ohne Dach mit jeweils 50 Sitzplätzen werden im Laufe der Woche installiert. Die Pfosten für den Gästebereich, der für 800 Leute Platz bieten soll, stecken bereits in der Erde. Hier soll zusätzlich noch ein eigener Eingang mit Kassenhäuschen entstehen. Zudem sind die Vorarbeiten für einen weiteren Eingang für Schiedsrichter, Mannschaften und Offizielle bereits erfolgt.

„Stadt und Verein teilen sich die Kosten“: So läuft der Umbau der Stauseekampfbahn

Die Pfosten für den Gästebereich stehen bereits. © Christopher Kremer

Auch das baufällige Eingangstor - die Arbeiten begannen am Montag - wird ersetzt. Diese Arbeiten wurden von der Stadt in Auftrag gegeben. Mit insgesamt 20.000 Euro unterstützt Haltern die Umbaumaßnahmen beim TuS.

„Stadt und Verein teilen sich die Kosten“: So läuft der Umbau der Stauseekampfbahn

Hier soll in Zukunft die Tribüne stehen. © Christopher Kremer

Ende März im Sportausschuss bezifferte Metzelder die Kosten für die Maßnahmen mit 160.000 Euro. Damals beinhalteten seine Pläne noch eine überdachte mobile Tribüne. „Für größere Umbaumaßnahmen wäre ein Baugenehmigung und ein dementsprechender Genehmigungsprozess notwendig gewesen“, erklärt Metzelder. Die Gesamtkosten der Maßnahmen belaufen sich auf etwa 40.000 Euro. „Verein und Stadt teilen sich die Kosten“, sagt der Vorsitzende.

„Stadt und Verein teilen sich die Kosten“: So läuft der Umbau der Stauseekampfbahn

Das Eingangstor ist bereits verschwunden, die Kassenhäuschen aber bleiben. © Christopher Kremer

Gewisse Rückendeckung erhalten die Halterner auch vom Westdeutschen Fußballverband (WDFV). „Der Verband ermöglicht uns, den Großteil der Spiele in der Stauseekampfbahn auszutragen“, sagt Metzelder. „Wir haben zu jeder Zeit die nötige Unterstützung erhalten.“

„Stadt und Verein teilen sich die Kosten“: So läuft der Umbau der Stauseekampfbahn

In Richtung Parkplatz des Schwimmbades entsteht ein weiterer Eingang © Christopher Kremer

Am Samstag waren bereits einige Mitglieder des TuS Haltern im Einsatz, um unter anderem die Kabinen- und Vereinsgebäude zu streichen. Über den Tag seien 15 bis 20 Mitglieder vor Ort gewesen. „Riesen-Kompliment, es geht ein Ruck durch den Verein“, sagt Metzelder. „Es war ein toller Start, auch wenn noch nicht alles geschafft ist.“ Dementsprechend werde es noch einen weiteren Termin geben.

„Stadt und Verein teilen sich die Kosten“: So läuft der Umbau der Stauseekampfbahn

Am Samstag waren die Mitglieder aufgerufen, bei kleineren Arbeiten zu helfen. © Blanka Thieme-Dietel

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