Am zweiten Spieltag der Stadtmeisterschaft trafen Sven Kmetsch (l.) und der SV Lippramsdorf auf Phillip Oligmüller (r.) und den ETuS Haltern.
Am zweiten Spieltag der Stadtmeisterschaft trafen Sven Kmetsch (l.) und der SV Lippramsdorf auf Phillip Oligmüller (r.) und den ETuS Haltern. Der LSV setzte sich mit 3:0 durch. © Jürgen Patzke
Stadtwerke Sommer Cup 2022

Trainerstimmen nach zwei Tagen Stadtmeisterschaft: „Das macht mich immer noch sauer“

Der „Stadtwerke Sommer Cup 2022“ ist gestartet. Nach zwei Spieltagen sind manche Trainer sehr zufrieden und einer verpasst einem gegnerischen Spieler das Prädikat „Weltklasse“.

Nach zwei Jahren Corona-bedingter Pause findet seit Samstag (23. Juli) wieder die Fußball-Stadtmeisterschaft in Haltern statt. Wir haben nach den zweiten Spielen der Mannschaften mit den Trainern gesprochen.

TuS Haltern am See

  • Timo Ostdorf: „Wir sind zufrieden, wir haben unser Ziel erfüllt. Der Auftaktsieg am Samstag tat gut. Taktische Sachen besprechen wir im Team, da gibt es immer etwas zu verbessern. Wenn wir unsere Kaderbreite betrachten, dann können wir aber definitiv zufrieden sein.“

TuS Sythen

  • Dennis Schulz: „Ich denke, das Ergebnis gegen den TuS Haltern war deutlich zu hoch (1:5, Anm. d. Red.). Wir kriegen zu viele Gegentore nach individuellen Fehlern. Wir könnten aber auch mehr Tore schießen. Machen wir das 1:1, dann geht das Spiel hier ganz anders aus. Wir waren am Sonntag deutlich besser – vor allem taktisch – als am Samstag. Gegen den TuS Haltern haben wir bis Minute 45 gut verteidigt, danach waren wir etwas unabgeklärt.“

Concordia Flaesheim

  • Michael Onnebrink: „Ich bin zufrieden. Wir wurden jetzt auch nicht zu sehr gefordert, aber im zweiten Spiel haben wir es definitiv besser gemacht als am Samstag. Unser Ziel war es, weiterzukommen – das haben wir auch ordentlich hinbekommen. Wir wissen das dennoch einzuordnen, denn die beiden Gegner dürfen für uns kein Maßstab sein, ohne abwertend zu klingen. Im Halbfinale wird uns dann wohl eine andere Qualität erwarten. Im Großen und Ganzen haben wir das ganz ordentlich gemacht.“
Michael Onnebrink sah an den ersten zwei Spieltagen zwei Siege von Concordia Flaesheim.
Michael Onnebrink sah an den ersten zwei Spieltagen zwei Siege von Concordia Flaesheim. Dass sein Team noch Luft nach oben hat, weiß der Coach. © Jürgen Patzke

SV Bossendorf

  • Thomas Joachim: „Das Spiel gegen Flaesheim war wohl so zu erwarten. Die erste Halbzeit haben wir ganz gut gestanden, dann haben wir durch zwei individuelle Fehler Gegentore bekommen. In der zweiten Hälfte war mir dann auch klar, dass wir das nicht halten können. Wir hatten vier Spieler aus der dritten Mannschaft dabei – es war klar, dass wir die Ausfälle nicht alle auffangen können. Das Spiel am Samstag war natürlich überhart, viele Fouls und zwei Rote Karten. Die Rote gegen uns tut natürlich weh.“

SV Lippramsdorf

  • Sven Kmetsch: „Ich freu mich über den klaren Sieg am Sonntag, nachdem wir das Spiel gegen den TuS Haltern verloren haben. Der Ausfall von Henrik Kleinefeld macht mich aber immer noch unheimlich sauer. Die Jungs haben das am Sonntag besser gemacht als am Samstag. Einige Spieler mussten bei dem Wetter durchspielen, wir konnten nicht jedem nur eine Halbzeit gönnen. Ich sehe das ganze als Vorbereitung in Wettkampfform und da kann man – Stand jetzt – zufrieden sein.“

ETuS Haltern

  • Phillip Oligmüller: „Ich denke, wir haben gegen Lippramsdorf zwei Tore höher verloren als man hätte verlieren müssen. Es war kein chancenreiches Spiel, aber wir haben in der zweiten Halbzeit zwei fatale Fehler gemacht, die Giacomo Lopez Fernandez Weltklasse bestraft. Der ist im Eins-gegen-eins zu gut, um ihn laufen zu lassen und das ist zwei Mal passiert. Gegen Lippramsdorf kann man verlieren und ich bin mit vielen Dingen sehr einverstanden. Mit dem Spiel am Samstag bin ich ziemlich zufrieden, auch wenn auch da noch Luft nach oben war.“

SV Hullern

  • Christoph Bafs-Dudzik: „Wir hätten am Sonntag gegen Lavesum definitiv gewinnen können. Für mich war das zweite Tor klar drin, aber wenn der Schiri das nicht so sieht, dann können wir nichts machen. Zwei Unentschieden gegen klassenhöhere Mannschaften sind nicht schlecht, aber trotzdem hätte bei beiden Spielen mehr rauskommen können, vielleicht sogar müssen – gerade beim zweiten Spiel. Aber am Mittwoch geht es ja weiter!“
Hullerns Trainer Christoph Bafs-Dudzik (r.) konnte sich auf seinen spielenden Co-Trainer Marco Masannek verlassen.
Hullerns Trainer Christoph Bafs-Dudzik (r.) konnte sich auf seinen spielenden Co-Trainer Marco Masannek verlassen. Der Routinier traf an beiden Spieltagen jeweils einmal. © Juergen Patzke

BW Lavesum

  • René Kownatka: „Wir haben nach zwei Tagen immer noch die Chance, aus eigener Kraft in das Halbfinale zu kommen. Am Sonntag ist nicht viel passiert, wir haben keine gute Leistung gemacht. Das Unentschieden geht in Ordnung, aber wir hatten zwei dicke Chancen, die wir eigentlich machen müssen. Das Leben ist aber eben so; wir haben uns schlecht in den Räumen bewegt. Dementsprechend gilt es, das Spiel am Mittwoch besser zu gestalten.“

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