„Stoppschilder in den Boden hauen“: Der TuS Haltern tritt mit Anan beim Spitzenreiter an

hzFußball: Regionalliga

Der TuS Haltern ist am Freitagabend beim Tabellenführer im Einsatz. Mit dabei ist dann auch wieder Offensivspieler Ilias Anan. „Ich freu mich drauf“, sagt er nach wochenlanger Pause.

Haltern

, 24.10.2019, 16:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Pause war echt zu lang“, sagt Halterns Offensivspieler Ilias Anan. In der Sommerpause hatte er sich dem Regionalliga-Aufsteiger TuS Haltern am See angeschlossen. Am Freitagabend (19 Uhr, Poststr. 10, Verl, bei uns im Live-Ticker) gastieren die Halterner beim Tabellenführer SC Verl - und dann wird auch Anan nach rund sechs Wochen Pause wieder im Kader stehen.

Gegen die U23 von Borussia Dortmund (2:2) Ende August erzielte er seinen ersten Treffer für die Halterner von Trainer Magnus Niemöller.

Handgelenk gebrochen im Training

Doch seit dem Duell gegen die U23 des FC Köln (1:3/7. September) fehlt Anan im Spielberichtsbogen der Halterner. „Im Training bin ich mit Tim Kallenbach zusammengeprallt“, erklärt Anan. Bei der Landung habe er sich dann das Handgelenk gebrochen.

Die ersten drei Wochen danach habe er nicht viel machen können. Anschließend sei er ein bisschen Fahrrad gefahren und trainierte im Fitnessstudio. „Am Montag habe ich dann wieder mit dem Training angefangen“, sagt Anan.

Eigentlich sollte er bereits im Pokalspiel gegen Teutonia Waltrop (2:0) am Dienstagabend im Kader der Halterner stehen. „Aber da waren wir noch ein bisschen vorsichtig“, sagt Halterns Trainer Magnus Niemöller. Aber am Freitagabend wird er mit einer Schiene dann in den Kader zurückkehren. „Da freue ich mich drauf“, sagt Anan. „Ich denke, ich bin so bei 70 bis 80 Prozent.“

„Müssen ein paar Stoppschilder in den Boden hauen“

Und am Freitagabend wartet mit dem SC Verl kein geringerer als der Tabellenführer der Regionalliga. „Um in der Verkehrssprache zu bleiben: Wir müssen gegen Verl ein paar Stoppschilder in den Boden hauen. Ihnen Vorfahrt zu gewähren, das wäre nicht gut“, erklärt Halterns Trainer Niemöller.

Durch den Rückzug der SG Wattenscheid sind die Verler - zumindest offiziell - ungeschlagen in der Regionalliga West. Zudem setzte sich das Team in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen den FC Augsburg (2:1) durch. Am Mittwoch trifft der SC dann in der zweiten Runde auf Holstein Kiel.

Die Teilnahme am DFB-Pokal erspielten sich die Verler damals in der Halterner Stauseekampfbahn: Mit 3:1 setzten sich die Gäste im Mai durch. „Das ist 21 Wochen her“, erklärt Halterns Trainer Niemöller. „Damals hatten sie schon eine fantastische Mannschaft. Die haben sie jetzt noch einmal verstärkt.“

„Viel darf nicht mehr passieren“

Patrick Choroba und Zlatko Janjic - der 13 Bundesligaspiele in seiner Vita stehen hat - wechselten von der SG Sonnenhof Großaspach aus der 3. Liga nach Verl.

Auf Cerdc Vennemann, Tim Forsmann (beide verletzt), Luca Bernoth (privat) und Philipp Mandla (beruflich) müssen die Halterner verzichten am Freitagabend. Hinter den Einsätzen von Jan-Niklas Kaiser, Nico Wolters und Jan-Patrick Friedrich stehen Fragezeichen. „Viel darf nicht mehr passieren“, sagt Halterns Niemöller.

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