SV Lippramsdorf steht kurz vor dem Ziel

Fußball

Spannung im Abstiegskampf: Der SV Lippramsdorf kann mit einem Sieg in Gladbeck schon eine Klassenerhalts-Teilfeier abhalten, wohingegen der TuS Haltern II mit Selbstvertrauen in das erste von vier Endspielen geht.

HALTERN/LIPPRAMSDORF

von Bastian Rosenkranz

, 22.05.2015, 16:18 Uhr / Lesedauer: 1 min

Bezirksliga 11 TuS Haltern II - TuS Gahlen Mo. 15 Uhr, Stauseekampfbahn Lippspieker.

Zum ersten Akt der vierteiligen Endspielserie empfängt der TuS Haltern II am Montag den TuS Gahlen. Die machten am vergangenen Spieltag den Klassenerhalt klar, stecken aber bereits vor Saisonende im Umbruch. Trainer Frank Frye beendete die Arbeit nach vier Jahren vorzeitig, in der kommenden Saison steht er beim SV RW Deuten an der Seitenlinie. Nach starker Hinrunde bauten die Gäste auch auf Grund der Unruhe im neuen Jahr mächtig ab, sodass die Seestädter mehr Punkte in der Rückrunde einsammeln konnten.

All diese Faktoren möchte TuS-Trainer Olaf Schemmer aber nicht als Vorteil verstanden wissen, obwohl er insgeheim doch hofft, dass der Gast den einen oder anderen Schritt weniger tut. „Wir gucken auf uns und haben gut trainiert. Jetzt zählen keine Ausreden mehr, sondern nur noch Punkte“, sendet Schemmer eine Kampfansage in Richtung der Konkurrenz im Abstiegskampf. Lediglich Kapitän Patrick Brinkert fehlt den Hausherren.

SG Preußen Gladbeck - LSV Mo. 15 Uhr, Konrad-Adenauer-Allee, 45964 Gladbeck.

„Wir dürfen auf der Zielgeraden nicht den Sprint abbrechen.“ Lippramsdorfs Trainer Josef Ovelhey appelliert im Vorfeld der Partie in Gladbeck an seine Spieler, die Schlagzahl weiter hoch zu halten. Vor allem der Faktor des Unterschätzens, der dem LSV in den vergangenen Wochen gegen Spitzenteams zu Gute kam, darf sich umgekehrt nicht in den Köpfen der Kicker festsetzen. Gladbeck hat sich quasi aufgegeben, vier Niederlagen in Folge mit einem desaströsen Torverhältnis von 2:21 stehen in der Bilanz.

„Wir können einen großen Schritt machen, es fehlt nur noch das I-Tüpfelchen“, erlaubt sich Mahner Josef Ovelhey auch ein bisschen Vorfreude. Nach fünf ungeschlagenen Partien in Folge reisen der LSV jedenfalls favorisiert an die Konrad-Adenauer-Allee. Dabei sind wieder Christopher Schemmer und Julian Röer, eine andere Personalie macht dagegen Sorgen: Stürmer Henrik Kleinefeld verletzte sich beim Training muskulär, ein Einsatz erscheint fraglich. 

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