Sythener Top-Stürmer peilt seine baldige Rückkehr auf den Platz an

hzFußball: Kreisliga A

Der TuS Sythen wartet auf die Rückkehr von einem seiner wichtigsten Spieler. Zwei Fähigkeiten machen den Stürmer für das Spiel seiner Mannschaft besonders wichtig, sagt Trainer Schulz.

Sythen

, 06.10.2020, 12:35 Uhr / Lesedauer: 2 min

Das Offensiv-Feuerwerk des TuS Sythen war am vergangenen Spieltag gegen den SV Schermbeck II ein wenig erloschen. Die sonst so treffsicheren Sythener erzielten nur ein Tor - ein seltener Anblick in der bisherigen Spielzeit. Das lag unter anderem daran, dass dem Aufsteiger mehrere Stürmer fehlten. Die Situation könnte sich nun aber wieder etwas entspannen.

„Dem Knie geht es wieder besser“, sagt Lukas Wemhoff (22). Seit rund zwei Wochen fehlt er den Sythenern im Sturm. Sein Knie wurde „von jetzt auf gleich“ dick. Kurzzeitig wurde es wieder besser, doch dann kam das Pokalspiel gegen Westfalia Vinnum.

Nicht nur schied Sythen gegen die Vinnumer im Elfmeterschießen aus, sondern auch Wemhoffs Knie wurde wieder dicker. Es sei wohl eine Entzündung im Knie gewesen, sagt er heute. In dieser Woche will er wieder ins Training einsteigen.

Gegen Schermbeck hat Sythens Trainer auf weitere Wechsel verzichtet

Ob es schon für das nächste Spiel gegen den TuS 05 Sinsen II reichen wird, werde man dann sehen, sagt der 22-Jährige. Seinen Trainer würde es jedenfalls freuen. Denn eine weitere Option im Sturm würde seinem eigentlich sehr offensiv ausgerichteten Team guttun.

Jetzt lesen

Mit Wemhoff habe seine Mannschaft noch mal deutlich mehr Geschwindigkeit im Spiel nach vorne, sagt Dennis Schulz, Trainer des Kreisliga-A-Aufsteigers. „Er kann auch mal gegen zwei Leute ins Eins-gegen-Eins gehen.“ Zuletzt fehlte dieser Faktor bei den Sythenern ein wenig. Gegen den SV Schermbeck hatte Schulz zuletzt nur zwei Mal gewechselt.

Neben Torhüter Lukas Plogmaker hatte er nur noch zwei Verteidiger auf der Bank. Die brauche er dann aber auch nicht auf den Platz schicken, wenn es darum geht, das Spiel noch zu gewinnen. Hätte er noch einen weiteren Stürmer gehabt, hätte er wahrscheinlich noch ein weiteres Mal gewechselt.

Lukas Wemhoff denkt über den Klassenerhalt hinaus

Auch wenn er nicht mithelfen konnte, war Lukas Wemhoff bei den vergangenen Spielen immer am Platz dabei. „Es ist natürlich schon immer ein bisschen blöd, wenn man nicht eingreifen kann“, sagt er. Ärgerlich sei vor allem auch, dass nicht nur er der Mannschaft im Sturm fehlt.

Jetzt lesen

„Es ist bitter, dass Marvin Polczinski auch verletzt ist.“ Der 23-Jährige fehlt schon seit Wochen und wird wohl in diesem Jahr nicht mehr für die Sythener auflaufen. Trotz der Ausfälle ist der TuS aber gut in die Saison gestartet. Nach fünf Spielen rangiert der Liganeuling auf Platz vier.

„Es läuft richtig gut bisher“, sagt Wemhoff. Das Ziel der Sythener ist aber weiterhin nur der Klassenerhalt. Geht es so weiter für das Team, glaubt der Stürmer daran, dass das Ziel schnell erreicht werden kann. Und vielleicht sei dann sogar noch mehr drin - ein Platz im oberen Drittel.

Lesen Sie jetzt
Lesen Sie jetzt