Sythens Gegner steht mit dem „Rücken zur Wand“, beim ETuS fehlt ein Trainer

hzFußball: Kreisliga A

Während der TuS Sythen seinen Abstand auf die Abstiegsplätze weiter ausbauen möchte, verlangt der Trainer des ETuS von seinem Team eine Reaktion auf die Niederlage am letzten Spieltag.

von Lukas Runde

Haltern

, 09.10.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der nächste Spieltag in der Kreisliga A steht an. Allerdings finden nur zwei der drei möglichen A-Liga Spiele sicher statt. Das Spiel der Flaesheimer steht aufgrund eines ausstehenden Corona-Tests noch auf der Kippe.

Sythens Gegner hat erst einmal gepunktet

Dennis Schulz, Trainer des TuS Sythen, hat am kommenden Sonntag (11. Oktober) mit seinem Team die Möglichkeit, den Abstand auf die Abstiegsplätze weiter auszubauen.

Der kommende Gegner der Sythener, der TuS 05 Sinsen II, steht laut Schulz „mit dem Rücken zur Wand.“ Die Fußballer aus Marl konnten erst am vergangenen Wochenende den ersten Punkt in dieser Saison holen und stehen damit auf dem 15. Tabellenplatz. Das sei für Schulz allerdings kein Grund, sich als Favorit zu fühlen. „Der Gegner hat Erfahrung in der A-Liga und hatte einen schlechten Start“, sagt Sythens Trainer.

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Zudem wüsste man nie, ob Spieler aus der ersten Mannschaft bei Zweitvertretungen aushelfen werden. Trotzdem rechnet Schulz damit, dass seine Mannschaft viel Ballbesitz haben wird. „Wir fahren da nicht hin, um die Punkte zu verschenken“, sagt Schulz. Mit einem Sieg würden die Sythener den Vorsprung auf Sinsen auf zwölf Punkte ausbauen.

Personell muss Dennis Schulz auf die verletzten Jens Bußmann, Marcel Sandschneider, Tim Pöter und Marvin Polczinski verzichten. Der Einsatz von Ionut Sarbu sei noch fraglich. Am Sonntag wieder mit dabei sei dafür aber Lukas Wemhoff, der nach einer Verletzung wieder ins Training einsteigen konnte.

  • Anstoß: Sonntag, 12.30 Uhr, Schulstraße 49, 45770 Marl

Der ETuS kann personell aus den Vollen schöpfen

Das letzte Spiel des ETuS Haltern, welches 2:5 verloren ging, beschreibt der Halterner Trainer Philipp Oligmüller als „keines der besseren Spiele.“ Nun verlangt er von seinem Team, kommenden Sonntag (11. Oktober) gegen die Zweitvertretung des Sportverein Schermbeck 2020 eine Reaktion zu zeigen. „Wenn du in der Liga bestehen willst, musst du jede Woche ein gutes Spiel machen“, betont Oligmüller.

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Von seinen Spielern erhofft sich Oligmüller, dass sie stark nach vorne spielen sowie eine ordentliche Lauf- und Zweikampfbereitschaft zeigen werden. „Wir wollen das letzte bisschen Wille wieder herauskitzeln“, sagt Oligmüller. Dem Trainer fällt es schwer, den kommenden Gegner einzuschätzen. Man betrachte ihn als eine Art Wundertüte und möchte gucken, was am Ende aus der Wundertüte raus kommt.

Die Schermbecker waren am vergangenen Wochenende bei Mitaufsteiger und Seestadt-Konkurrent TuS Sythen zu Gast. Beide Mannschaften trennten sich am Ende mit 1:1. Das Ergebnis sei für Philipp Oligmüller ein Qualitätsmerkmal und spräche für die Fähigkeiten der Schermbecker Mannschaft. Personell kann Philipp Oligmüller aus den Vollen schöpfen. Einen Ausfall gibt es aber dennoch: Sein Trainerkollege Thomas Schaffrinna wird am Sonntag gegen Schermbecks Reserve nicht mit dabei sein.

  • Anstoß: Sonntag, 13 Uhr, Im Trog 52, 46514 Schermbeck

Flaesheim ist zum Warten verdammt

Spielen sie oder spielen sie nicht? Ob Concordia Flaesheim am Sonntag gegen Meckinghoven spielen kann, war am Freitag noch nicht klar. Schon das Spiel gegen Herten (8. Oktober) musste abgesagt werden, weil Personen im Umfeld eines Flaesheimers positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Das endgültige Testergebnis des Flaesheimers steht noch aus. Sollte es negativ sein, wird am Sonntag gespielt.
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