Verstärken das Sythener Team von Trainer Dennis Schulz (r.): die Neuzugänge (v.l.) Tizian Lasch, Lutz Gronemeyer, Malte Spyra und Torwart Janik Bilzer. © Pascal Albert

Sythens Neuzugänge könnten helfen, ein Problem des A-Ligisten zu beheben

Es sei ein Problem, welches sich durch die vergangenen Jahre gezogen hat, sagt Sythens Trainer Schulz. Seine Neuzugänge könnten nun helfen, das Problem zu beheben - dank einer Eigenschaft.

Vier Spieler hat der TuS Sythen bislang für die kommende Saison verpflichtet. 26 Spieler umfasst der Kader von Dennis Schulz, der in seine zweite Saison als Cheftrainer geht, nun. Seine Neuzugänge vereint neben dem jungen Alter – Bilzer ist mit 24 Jahren der mit Abstand älteste der vier – noch eine Eigenschaft, die für die Mannschaft nützlich werden könnte.

„Geguckt habe ich danach nicht“, sagt Dennis Schulz, angesprochen auf die Größe seiner Neuzugänge. Alle sind – im Vergleich mit dem bisherigen Sythener Spielermaterial – überdurchschnittlich groß. „Wir haben nicht viele, die recht großgewachsen sind“, weiß auch der Trainer des A-Ligisten.

Sythens Dennis Schulz: „Das ist für Standards natürlich nützlich“

Zwar hat er nicht explizit nach großgewachsenen Verstärkungen gesucht, doch die Größe seiner drei neuen Feldspieler Lutz Gronemeyer, Malte Spyra und Tizian Lasch könnte der Mannschaft zukünftig helfen. „Das ist für Standards natürlich nützlich“, so Schulz.

Zudem bringen die neuen Spieler durch ihre Größe auch „eine Körperlichkeit, die manchmal gefehlt hat“, mit. Vor allem in der Defensive seien Standards „immer so eine Sache, die sich durch die vergangenen Jahre gezogen hat“, gewesen, erzählt er.

Die Neuzugänge könnten helfen, dieses Problem in den Griff zu bekommen. Allerdings, betont Dennis Schulz, bedeutet ihre Größe noch längst nicht, dass sie auch kopfballstark sind. Doch selbst, wenn sie es nicht sind, könne ihre Größe hilfreich sein.

In der Offensive könnte es durchaus vorkommen, dass die großen Gegner für die Neuen abgestellt werden, um sie zu decken. „Das kann dann helfen, kleineren Spielern, die trotzdem kopfballstark sind, Platz zu verschaffen“, so Dennis Schulz. Nicht mehr allzu lange, dann wird sich auf dem Platz zeigen, ob Sythen bei Standards vorne gefährlicher und hinten sicherer geworden ist.

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Pascal Albert

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