Malte Spyra wechselt im Sommer zum TuS Sythen. © Privat
Fußball: Kreisliga A

Sythens Neuzugang Spyra: „Ich wollte schon so lange mit ihm zusammenspielen“

Im Sommer wechselt Malte Spyra zum TuS Sythen. Der Verteidiger mit Gardemaß freut sich vor allem auf einen Mitspieler und sieht bei sich selbst in zwei Bereichen noch Verbesserungspotenzial.

Malte Spyra ist der erste Sommer-Neuzugang des TuS Sythen. Der A-Ligist um Trainer Dennis Schulz verpflichtet mit dem 19-Jährigen einen großgewachsenen Innenverteidiger. Auf der Position gibt es allerdings schon einen Spyra – als Konkurrenten sieht der Noch-A-Jugendliche ihn aber nicht. Auch ein weiterer Halterner Verein war derweil an ihm interessiert.

Am Ende ging es für ihn nur darum, ob er bei Flaesheim bleibt, wo er bis zum Sommer noch in der A-Jugend spielt, oder ob er zum TuS Sythen, wo er früher schon mal spielte, zurückkehrt. Von einigen Freunden sei er auch immer wieder gefragt worden, ob er nicht zum ETuS Haltern möchte, erzählt Malte Spyra.

Spyra sprach mit Dennis Schulz, aber auch mit Michael Onnebrink

„Dennis Schulz ist früh auf mich zugekommen“, sagt der Verteidiger, „er hat viel Interesse gezeigt“. Am Ende konnte der Sythener Trainer ihn von einem Wechsel überzeugen. Mit Michael Onnebrink und Sven Spyra von Concordia Flaesheim hatte er auch gesprochen. „Die sind mir in keiner Weise böse“, sagt er.

Sein aktueller Trainer habe ihm auch gesagt, wenn er die Chance hätte, mit seinem Bruder zusammenzuspielen, würde er es sich auch überlegen. „Das fand ich gut“, so Malte Spyra. Sein Bruder Torben (25) war letztendlich auch ein wichtiger Faktor für seine Zusage für den TuS Sythen.

„Ich will schon so lange mit ihm zusammenspielen“, erzählt er. Neben seinem Bruder kenne er bereits einige andere Spieler aus der Sythener Mannschaft, dementsprechend sind sich auch alle Seiten sicher, dass er sich schnell integrieren wird. „Dennis hat mir versichert, dass ich gut in die Mannschaft passe“, sagt Malte Spyra.

Wird er in Zukunft seinen großen Bruder aus der ersten Elf verdrängen? „Die erste Zeit, wenn man aus der A-Jugend kommt, ist hart, das weiß ich“, erklärt er. „Wenn ich mich da durchkämpfen kann, sehe ich mich neben Torben“, sagt er.

„Das hat sich seit der B-Jugend gebessert, aber da geht noch viel mehr“

Beide könnten auch gut gemeinsam in der Innenverteidigung auflaufen, so der Spieler weiter. „Er ist Linksfuß, ich bin Rechtsfuß.“ Alternativ könnte er allerdings auch noch einige andere Positionen bekleiden. „Eine Zeitlang habe ich auch als Sechser gespielt, auch mal als Achter oder Rechtsverteidiger“, erzählt Spyra.

In der Innenverteidigung könne er zudem auf beiden Seiten spielen. Seine Stärken sieht der 19-Jährige vor allem in seinem guten Spielverständnis. „Ich versuche immer, das Spiel zu lesen“, sagt er. Als weitere Stärken nennt er seine Größe und seinen Körperbau.

Auf dem Platz sei er zudem sehr kommunikativ, ist außerdem im Mannschaftsrat seines Teams und auch der dritte Kapitän. Verbessern könne er sich vor allem in puncto Geschwindigkeit, sagt Malte Spyra. „Das hat sich seit der B-Jugend schon gebessert, aber da geht noch viel mehr.“

Auch seine Ausdauer könne er noch weiter verbessern. Das kann er dann ab dem Sommer wieder in dem Trikot, das er schon von 2007 bis 2012 getragen hat, machen.

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Erst als Praktikant, dann als freier Mitarbeiter und nach dem Volontariat seit 2021 als Redakteur für Lensing Media im Einsatz. Am liebsten im Lokalsport unterwegs - denn abseits der reinen Ergebnisse hat jedes Spiel und jeder Sportler eine spannende Geschichte zu erzählen.
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Pascal Albert
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