Manuel Andrick führte den TuS Sythen als Spielertrainer in die Kreisliga A, ehe er zum BSV Roxel zurückkehrte. Dort gibt es im Sommer einen Trainerwechsel. Der Neue ist für Andrick kein Unbekannter. © Jürgen Patzke (Archiv)
Fußball: Landesliga

Trainerwechsel bei Andricks Roxel – Wie geht es für den Ex-Sythener weiter?

Im Sommer kehrte Manuel Andrick zum BSV Roxel zurück. Sein Trainerkollege verlässt den Verein im Sommer, Ersatz wurde schon präsentiert. Andricks Zukunft ist ebenfalls bereits geklärt.

Wenige Tage vor Weihnachten hatte Tobias Tumbrink, Trainerkollege des Ex-Sytheners Manuel Andrick, dem Landesligisten BSV Roxel mitgeteilt, dass sein Engagement nach nur einem Jahr enden wird. Nur wenige Tage später präsentierte der Tabellennachbar des TuS Haltern am See einen neuen Trainer. Den kennt Andrick gut vom Skifahren.

Tumbrink, der im Sommer gemeinsam mit Andrick zum BSV Roxel kam, verlässt die Münsteraner aus privaten Gründen nach nur einer Saison. „Er möchte etwas kürzer treten“, erklärt Manuel Andrick, „er ist jetzt zum zweiten Mal Vater geworden“.

Drensteinfurt war der große Verlierer der Corona-Pandemie

Schon in ihrem ersten gemeinsamen Halbjahr beim BSV habe Tumbrink sich teilweise etwas zurückgenommen, um mehr Zeit mit der Familie verbringen zu können. Nach seiner Ankündigung, seinen Vertrag nicht zu verlängern, machte sich der Tabellensechste Roxel direkt auf die Suche.

Lange dauerte diese aber nicht. Nur wenige Tage später präsentierte der Landesligist Oliver Logermann als Nachfolger für den kommenden Sommer. Logermann trainiert derzeit noch den SV Drensteinfurt, der in der gleichen Landesliga-Staffel wie Roxel und der TuS Haltern am See spielt.

Dort sieht es aktuell aber alles andere als rosig für Drensteinfurt aus. Nach sieben Spielen steht die Mannschaft mit nur einem Punkt auf dem letzten Tabellenplatz. Drensteinfurt gilt als großer Verlierer der Corona-Pandemie.

Das Team von Oliver Logermann hatte mit Corona-Absagen, positiven Fällen in der Mannschaft und bürokratischen Problemen mit verschiedenen Gesundheitsämtern zu kämpfen. Einige Spieler wollten sogar vorerst gar nicht mehr spielen, Logermann spielte teilweise selbst noch mal – auch bei der 2:3-Niederlage gegen Haltern.

Oliver Logermann und Manuel Andrick kennen sich aus dem Skiurlaub

Wenn Oliver Logermann in der kommenden Spielzeit beim BSV Roxel statt beim SV Drensteinfurt an der Seitenlinie stehen wird, wird Manuel Andrick ihm zur Seite stehen. Denn der Sythener Aufstiegstrainer hat seine Zukunft bereits geklärt. „Ich habe verlängert“, sagt er.

An dem Modell mit zwei Trainern habe der Verein festhalten wollen, somit wird er in einigen Monaten also nicht mehr mit Tobias Tumbrink, sondern mit Oliver Logermann arbeiten. „Ich kenne ihn auch privat ganz gut“, erzählt Andrick. Gemeinsam seien sie schon einige Male im Skiurlaub gewesen. Seit einigen Jahren fährt er immer mit einer Gruppe aus Münster gen Süden, so Roxels Trainer.

Und seit einiger Zeit gehören auch einige Spieler von Drensteinfurt zu der privaten Reisegruppe. Einer von ihnen ist Oliver Logermann, der seit vielen Jahren bei Drensteinfurt aktiv ist – erst als Spieler, dann als Trainer.

„Eine ganze Saison hier mitzuerleben wäre schön“

Dass die beiden gut miteinander arbeiten können, daran hat Manuel Andrick keinen Zweifel. „Oliver ist ja auch noch ein junger Trainer“, nennt der Ex-Trainer nur eine Gemeinsamkeit der beiden. Einen intensiven Austausch über die kommende Saison habe es aber noch nicht gegeben.

Größere Veränderungen sind aber nicht geplant. Im vergangenen Sommer gab es bereits einen großen Umbruch. Viele neue Spieler mussten integriert werden. Das habe aber bislang gut funktioniert. „Die Basis steht schon“, sagt Manuel Andrick. Nun gehe es darum, den Kader punktuell weiter zu verstärken.

Bis dahin ist es aber noch eine lange Zeit. Erst mal muss geguckt werden, wie es in der jetzigen Spielzeit weitergeht. „Die Saison kann man ja nicht wirklich zählen“, so Sythens Ex-Trainer, der mittlerweile davon ausgeht, dass nur eine Hinrunde gespielt wird. In der kommenden Saison soll dann alles wieder besser werden. „Eine ganze Saison hier mitzuerleben wäre schön“, sagt Andrick.

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Pascal Albert

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