Der HSC Haltern-Sythen um Julian Schrief (l.) misst sich ab Anfang Februar mit einigen anderen Teams in einem kleinen Wettbewerb. © Werner Schulte-Lünzum

Trotz Corona-Pause: Der HSC misst sich mit Schalke, den ASC-Frauen und Co.

Das letzte Spiel des HSC Haltern-Sythen ist bereits einige Monate her. Nun steht endlich mal wieder ein kleiner sportlicher Wettkampf für das Oberliga-Team an.

Die Pause seit dem letzten Spiel ist bereits lang und sie wird noch immer länger. Im Oktober hat der HSC Haltern-Sythen das letzte Mal spielen können. Wann es wieder in die Halle gehen könnte, weiß derzeit keiner. Für ein bisschen Abwechslung sorgt nun ein sportlicher Wettkampf mit Teams aus verschiedenen Spielklassen.

Vom 5. bis 14. Februar messen sich die Herren des HSC Haltern-Sythen unter anderem mit den 3.-Liga-Frauen des ASC 09 Dortmund und Oberliga-Konkurrent Schalke 04. Rund zwanzig Teams haben sich mittlerweile für die von Hans-Peter Müller (TG Voerde) und Jörn Uhrmeister (TuS Westfalia Hombruch) ins Leben gerufene Lauf-Challenge gemeldet.

Halten sich die Spieler an ihre Fitness-Pläne?

Letzterer der beiden Initiatoren war es auch, der Gerard Siggemann, Trainer des Halterner Oberligisten, angerufen und gefragt hatte, ob er mit seinem Team mitmachen wolle. Sowohl Uhrmeister als auch Müller kenne er schon lange, sagt der HSC-Coach, der sofort zusagte. „Das ist ja mal ein bisschen Abwechslung“, sagt er.

Die beiden Veranstalter wollen mit ihrem kleinen Wettbewerb die Spieler mit einem sportlichen Vergleich, „der ihnen Spaß macht und der erlaubt ist“ motivieren, so Hans-Peter Müller gegenüber der WAZ.

Zwar sei es nur eine „Just-for-fun-Veranstaltung“, aber sie könne trotzdem helfen, den Fokus mal wieder ein bisschen mehr auf den Sport zu richten, so Halterns Trainer Gerard Siggemann, der gerade erst für die kommende Spielzeit verlängert hat.

Für die spielfreie Zeit haben die Halterner derweil von ihrem Trainer einen Plan mit Übungen, die sie drei Mal pro Woche absolvieren sollen, bekommen. „Ich bin aber nicht so naiv zu glauben, dass es auch jeder immer macht“, sagt Gerard Siggemann.

Gerard Siggemann: „Ich bin der Letzte, der die dann verurteilt“

In jeder Mannschaft gebe es natürlich immer einige, die sich strikt an alle Pläne halten, einige die das etwas lockerer sehen, aber eben auch jene, die sich eher wenig an die Pläne halten. Nach so einer langen Zeit ohne Handball „ist das aber nur menschlich“, weiß auch Halterns Trainer. „Ich bin der Letzte, der die dann verurteilt“, sagt er.

Doch mit Blick auf einen möglichen Re-Start in der Zukunft wäre es nicht nur vorteilhaft, sondern sogar notwendig, dass die Spieler zumindest einigermaßen fit durch den Lockdown kommen. „Wir dürfen nicht völlig unvorbereitet in die Halle gehen“, mahnt Siggeman, „dann wird es Verletzungen hageln“.

Damit die Spieler fit bleiben und sich später nicht verletzen, gibt es ab dem 5. Februar dann die Lauf-Challenge von Hans-Peter Müller und Jörn Uhrmeister. Immer montags, mittwochs und freitags sollen die Trainer die Ergebnisse ihrer Mannschaft durchgeben, er selbst erstelle dann den Zwischenstand, so Müller.

Bei dem Vergleich geht es nur um die Streckenlänge, nicht um die Geschwindigkeit. Wandern werde aber nicht gewertet, sagt Müller. Das Gesamtergebnis wird dann durch die Teilnehmerzahl einer Mannschaft dividiert, um objektive Vergleichswerte zu haben.

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Pascal Albert

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