Max Michalak wird künftig wieder für seinen Heimatverein TuS Haltern am See auflaufen. © Preußen Münster
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TuS Haltern am See verpflichtet Innenverteidiger von Preußen Münster

Nach einigen Abgängen, kann der TuS Haltern am See nun einen namhaften Neuzugang verkünden. Ein Spieler, der zuletzt für den SC Preußen Münster auflief, kehrt zurück in die Stauseekampfbahn.

2005 startete er bei den Minikickern des TuS Haltern am See mit dem Vereinsfußball. Seit Juli 2018 trägt er das Trikot vom SC Preußen Münster, kickte zuletzt in der U19 Bundesliga West.

Dort kam der Innenverteidiger in dieser Saison auf insgesamt 12 Einsätze. Gegen den VfL Bochum erzielte der 19-Jährige sogar ein Tor. Die Rede ist von Defensivspezialist Max Michalak. Er kehrt nun, ablösefrei, in seine Heimatstadt zurück und will sich einen Stammplatz im zukünftigen Team A des Regionalligisten TuS Haltern am See ergattern.

Zwei Mal Westfalenmeister

Den Verantwortlichen beim TuS Haltern hat er vor wenigen Tagen seine Zusage für die kommende Spielzeit gegeben, zur Freude von Halterns Trainer Timo Ostdorf: „Wir beobachten den Weg von Max schon länger und waren mit ihm stetig im Austausch. Es ist toll, dass es jetzt mit dem Wechsel klappt.“

Michalak passe aufgrund seiner Vergangenheit perfekt ins neue „Bilbao-Konzept“ des Vereins. Der Student hat bis zur C-Jugend beim Seestadtklub gespielt ehe er 2015 zum TSV Marl-Hüls wechselte. Mit der Kreisauswahl wurde er zu dieser Zeit zwei Mal Westfalenmeister. Ostdorf: „Der Junge hat Halterner Wurzeln und verfügt über eine sehr gute fußballerische Ausbildung. Jetzt war die Chance da, Max zurückzuholen. Er hatte auch andere Möglichkeiten. Wir sind stolz, dass er sich für uns entschieden hat.“

Auch Max Michalak blickt der neuen Herausforderung mit Freude entgegen. „Ich finde es gut, dass der TuS Haltern künftig auf junge Spieler setzen will und hoffe, dass ich viele Einsatzzeiten bekommen werde, damit ich mich als Fußballer weiterentwickeln kann“, so der Abwehrspieler, der in Münster Informatik studiert.

Das erste Training in der Stauseekampfbahn hat er bereits mitgemacht. „Es hat Spaß gemacht“, sagt er.

Eisen bleibt, Anan wohl nicht

Eine andere gute Nachricht gibt es außerdem noch für alle Anhänger des TuS Haltern. Nils Eisen, ehemaliger Kapitän des Regionalligisten, will wieder angreifen. Der Polizist ist vor wenigen Monaten Vater geworden und hatte sich daher eine „Babypause“ gegönnt. Als Timo Ostdorf hörte, dass er wieder kicken möchte, habe man sich sofort zum Gespräch getroffen. Ostdorf: „Nils ist in allen Belangen ein wichtiger Baustein. Er hat enorme Qualität, verfügt über eine Menge Erfahrung. Er wird mithelfen, unsere jungen Talente noch besser zu machen.“

Auf einen anderen Spieler wird Ostdorf künftig jedoch wohl verzichten müssen. Offensivspieler Ilias Anan, der im Sommer von Westfalia Herne in die Stauseekampfbahn gewechselt war, will den Verein nach Informationen unserer Zeitung verlassen. Laut des Portals transfermarkt.de läuft sein Vertrag beim TuS am 30. Juni 2020 aus.

Über den Autor
Redaktion Haltern
1982 in Haltern geboren. Nach Stationen beim NRW-Lokalfunk, beim Regionalfernsehen und bei der BILD-Zeitung Westfalen 2010 das Studium im Bereich Journalismus & PR an der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen erfolgreich beendet. Sportlich eher schwarz-gelb als blau-weiß orientiert. Waschechter Lokalpatriot und leidenschaftlicher Angler. Motto: Eine demokratische Öffentlichkeit braucht guten Journalismus.
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Daniel Winkelkotte
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