TuS Haltern muss auf seinen wichtigsten Mann verzichten - für eine Halbzeit

hzTuS: Testspiele

Der TuS Haltern trifft auf zwei Mannschaften, die zuletzt aufgestiegen sind. In der zweiten Partie muss der TuS auf seinen wichtigsten Mann verzichten - zumindest für die erste Halbzeit.

Haltern

, 07.08.2020, 07:45 Uhr / Lesedauer: 2 min

Einen Tag vor dem nächsten Testspiel des TuS Haltern am See kam die frohe Botschaft aus Waltrop, dass der Spieler, der auch in der vergangenen Woche gegen den TuS auf dem Platz stand, sich nicht bei seiner Freundin mit dem Coronavirus angesteckt hat. Nun geht der Blick wieder voll und ganz auf die kommenden Aufgaben. Die Halterner spielen gegen zwei Aufsteiger - einer von ihnen ist eigentlich sogar schon zu gut für die Liga, in die er als nächstes aufsteigen möchte.

Im Gegensatz zu den Spielen in der vergangenen Woche, als der TuS 2:0 gegen Waltrop gewann und sich von der U19 des VfL Bochum mit 2:2 trennte, wird es diesmal einige Spieler geben, die bei beiden Partien im Kader stehen. Bei den ersten beiden Spielen stand nur Linus Tristan Saewe zweimal im Kader. Diesmal „werden vielleicht zwei, drei doppelt spielen“, sagt TuS-Trainer Timo Ostdorf.

Timo Ostdorf: „Sie werden uns mit Sicherheit sehr fordern“

Erst trifft seine Mannschaft am Freitag (19.30 Uhr) auf den von Kevin Großkreutz trainierten Landesliga-Aufsteiger Türkspor Dortmund, am Samstag dann auf die SpVg. Hagen (15.30 Uhr). Die ist bereits dahin aufgestiegen, wo Türkspor gerne als nächstes hin möchte: in die Westfalenliga. Beide Partien finden in der Halterner Stauseekampfbahn statt.

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Sowohl auf als auch neben dem Platz hat der TuS viele Optionen. Spieler hat Timo Ostdorf genug zur Verfügung und auf der Bank kann er auf Team-B-Trainer Sebastian Amendt zählen sowie auf Co-Trainer Thorsten Kornmaier und Torwart-Trainer Oliver Bautz. Fehlen wird hingegen Ostdorf selbst am Samstag. Zumindest für eine Halbzeit. Berufsbedingt schaffe er es erst zu den zweiten 45 Minuten, erklärt er.

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Volle 90 Minuten wird er aber beim Spiel gegen Türkspor, das zuletzt alle seine Spieler wegen vier Corona-Fällen bei einem Gegner testen ließ, an der Seitenlinie stehen. „Da erwartet uns ein Team mit Oberliga-Format“, sagt Ostdorf. Doch er erwartet nicht nur eine spielerisch starke Dortmunder Mannschaft, sondern auch eine top motivierte. „Kevin (Großkreutz, Anm. d. Red.) hat eine gewisse Mentalität auf dem Platz“, so Halterns Trainer, der glaubt, dass er diese auch an seine Spieler weitergibt. „Das ist ein spannender Gegner für uns.“ Türkspor sei ein sehr hoher Gradmesser, aber „den haben wir auch bewusst gewählt.“

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Genauso spannend wie die Begegnung mit dem Landesligisten werde aber auch das Spiel gegen die SpVg. Hagen mit dem Ex-Halterner Emre Yesilova. „Sie werden uns mit Sicherheit sehr fordern“, sagt Timo Ostdorf. Solche Gegner seien ihm deutlich lieber als unterklassige Mannschaften, gegen die es lockere und hohe Siege gebe.

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