Der TuS Haltern verliert „ohne Offensive“ gegen Landesligist Gemen

hzFußball: Testspiel

Mit einem „zusammengewürfelten Haufen“, wie Trainer Timo Ostdorf sagte, trat der TuS Haltern am Sonntag bei Landesligist Westfalia Gemen an. Trotz Niederlage war Ostdorf nicht unzufrieden.

Haltern

, 23.08.2020, 17:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Nach der deutlichen 2:6-Niederlage gegen Westfalenligist SV Sodingen um Ex-TuS-Spieler Alexander Rothkamm war der TuS Haltern am See einen Tag später, am Sonntag, erneut gefordert. Diesmal kam der Gegner aus der Landesliga. Doch auch gegen Westfalia Gemen kassierten die Seestädter eine Niederlage.

„Ich bin nicht unzufrieden“, sagte Trainer Timo Ostdorf nach der Partie, die sein Team mit 0:2 verlor. Seine Mannschaft habe - genauso wie gegen Sodingen - quasi „ohne Offensive gespielt“, da einige Spieler wie Tobias Becker oder Stefan Oerterer fehlten. Der TuS startete mit Neuzugang Jendrik Büscher in vorderster Front, der eigentlich eher eine Reihe hinter dem Sturm spielt. Für den 20-Jährigen war es das erste Spiel über 90 Minuten seit langer Zeit.

Timo Ostdorf: „Dieses 0:2 können wir gut einordnen“

Positiv sei gewesen, dass mit einer guten Ordnung gespielt wurde, so Timo Ostdorf über seinen „zusammengewürfelten Haufen“. Auch die Kommunikation habe gestimmt. Dass der TuS sich nicht viele Chancen herausspielen konnte, sei aufgrund der fehlenden Offensivspieler keine allzu große Überraschung gewesen. Genauso wie die Tatsache, dass einige Konter nicht gut ausgespielt wurden.

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In der 55. Minute war es Gemens Patrick Janert, der den Landesligisten in Führung brachte. Wenige Minuten vor dem Abpfiff sorgte dann Julius Gerster mit dem 2:0 für die Entscheidung (86.). „Das 4:0 gegen Westfalenligist Hagen können wir einordnen“, erklärte Timo Ostdorf, „und auch dieses 0:2 können wir gut einordnen“.

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