Trachternach hat mit der U23 des TuS Haltern große Pläne: „Jetzt, wo wir da oben stehen“

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Mit dem 2:1-Treffer kurz vor Schluss schoss Florian Trachternach den TuS Haltern zum Titel. In der Liga führen die Halterner die Tabelle an. Und haben dort große Ziele.

Haltern

, 27.12.2019, 10:33 Uhr / Lesedauer: 2 min

Mit 15 Einsätzen in der U23 des TuS Haltern in der Fußball-Bezirksliga hat Florian Trachternach nur drei Duelle der Saison 2019/20 bis zur Winterpause verpasst. Dabei wechselte der 19-Jährige erst vor der Saison aus der U19 der Halterner in den Seniorenbereich. Im Finale der Hallenfußball-Stadtmeisterschaft schoss er 18 Sekunden vor Schluss den TuS zum Titel, in der Liga führt er mit den Halternern die Tabelle an. „Jetzt, wo wir da oben stehen, wollen wir auch aufsteigen“, erklärte der Siegtorschütze der Halterner im Interview.

Wie haben Sie den entscheidenden Treffer am Donnerstagabend im Finale gegen den SV Lippramsdorf erlebt?

Im ersten Moment dachte ich, ich komm nicht dran. Dann habe ich gesehen, dass ich ihn doch bekommen kann und wollte direkt schießen. Aus meiner Sicht waren aber drei bis vier Beine davor. Deswegen habe ich den ersten Haken gemacht. Und beim zweiten Haken waren weiter Beine im Weg. Nach dem nächsten Haken war das Tor dann leer.

Und Ihr Gefühl...?

Das war natürlich schon ein geiles Gefühl. Vor allem mit der Vorgeschichte, dass wir sie im Derby in der Liga in der letzten Sekunde mit 2:1 geschlagen haben. Und auch mit der Stimmung hier in der Halle. Dass solche Emotionen dann hier reinspielen im Finale, ist natürlich geil.

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Am 10. Januar starten Sie dann wieder mit der Vorbereitung auf den Rest der Saison. Wie sehr tut Ihnen die Pause gut?

Wir haben viel investiert und viel gearbeitet. Da tut eine Pause sehr gut. Ganz fußballfrei ist sie aber auch nicht, am 4. Januar spielen wir noch ein Turnier in Suderwich. Nebenbei ein bisschen zu entspannen, das tut schon gut.

Wie wichtig ist es, auch den Kopf freizubekommen?

Das ist schon wichtig, nicht nur körperlich, sondern auch von der Psyche ein bisschen abschalten zu können. Wir spielen ja sonst vier Mal die Woche.

Und wo kann es dann hingehen für den TuS II?

Wir hatten uns das Ziel gesetzt, bis zur Hinrunde unter den Top drei zu sein. Das haben wir geschafft. Jetzt, wo wir da oben stehen und ein bisschen Vorsprung haben, wollen wir natürlich aufsteigen.

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Für Sie ist es mit 19 Jahren das erste Seniorenjahr. Wie haben Sie sich eingelebt?

Ich habe mich sehr gut eingelebt. Alle haben mich sehr gut aufgenommen, ich wurde sehr gut integriert. Vom Teamgeist her habe ich noch nie in einer Mannschaft gespielt, die so sehr zusammengehalten hat. Ich bin sehr zufrieden und komme mit allen gut aus.

Was hätte im Jahr 2019 besser laufen können?

(überlegt) Das ist vielleicht meckern auf hohem Niveau, aber gerne hätten wir auch die Feld-Stadtmeisterschaft gewonnen. Aber zum Ende des Jahres hatten wir selbst nicht damit gerechnet, so deutlich an der Tabellenspitze zu stehen - weil wir in Stadtlohn die Punkte geholt haben und viele Spiele in letzter Minute gewonnen haben. Und das wir jetzt die Stadtmeisterschaft zum Ende des Jahres holen, das ist natürlich überragend. Ich will mich nicht beschweren, es kann gerne so weitergehen.

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