TuS-Trainer Timo Ostdorf nach Pokal-Absage: Das wird noch häufiger passieren

hzFußball und Corona

Das Coronavirus sorgte am Sonntagvormittag für die Absage des Kreispokal-Finales. Beim TuS Haltern gibt es schon ein Alternativprogramm - und sorgenvolle Blicke auf die bald startende Saison.

Haltern

, 30.08.2020, 13:05 Uhr / Lesedauer: 1 min

Nur wenige Stunden vor dem Anpfiff musste das Kreispokal-Finale zwischen dem TuS Haltern am See und dem SV Schermbeck abgesagt werden, da mehrere Spieler der Schermbecker über Symptome klagten, die auf eine Infizierung mit dem Coronavirus hinweisen. Halterns Trainer Ostdorf ist sich sicher, dass es nicht die letzte Absage in dieser Saison gewesen sein wird. Vor allem ein Aspekt bereitet ihm Sorgen.

„Es ist schade“, sagte Ostdorf, nachdem ihn die Absage erreichte. Statt Pokalfinale heißt es nun für seine Spieler Training in der Stauseekampfbahn. „Der Kader, der gespielt hätte, trainiert jetzt“, erklärte er. Keiner der Spieler, die im Pokalfinale auf dem Platz gestanden hätten, sollen beim Spiel des Team B gegen Concordia Flaesheim eingesetzt werden.

Timo Ostdorf: „Die Saison wird auf jeden Fall spannend“

„Aber du kannst die jetzt nicht einfach laufen schicken“, sagte er. Denn dass nun trainiert statt gespielt wird, sei natürlich auch für seine Spieler, die sich bereits auf das Finale gefreut hatten, keine schöne Situation. „Aber wir versuchen, das Beste daraus zu machen.“

Doch eines ist dem Halterner Trainer bewusst: „Das wird uns in dieser Saison noch öfter begleiten.“ Das habe er seinen Spielern schon mal gesagt und er werde es nun auch noch mal wiederholen. „Da müssen wir uns nichts vormachen. Wir müssen uns darauf einstellen, dass das häufiger passiert.“

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Spannend werde dann vor allem sein, „was der Arbeitgeber sagt, wenn man das zweite Mal in Quarantäne geht“. Beruflich könne eine Quarantäne aufgrund des Hobbys Fußball „eine Katastrophe“ sein. „Die Saison wird auf jeden Fall spannend“, so Timo Ostdorf.

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