Sythener trotz Mini-Ergebniskrise zufrieden „Uns fehlt einfach ein bisschen das Glück“

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Die Sythener um Routinier Benjamin Schulte (M.) starteten gut in die Saison, konnten jetzt aber vier Spiele lang nicht gewinnen.
Die Sythener um Routinier Benjamin Schulte (M.) starteten gut in die Saison, konnten jetzt aber vier Spiele lang nicht gewinnen. © Andreas Hofmann
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Nach elf Spieltagen in der Kreisliga A steht der TuS Sythen auf dem sechsten Tabellenplatz. Zwischenzeitlich standen die Sythener sogar auf Platz drei, konnten in den letzten vier Spielen aber nicht mehr gewinnen. Dennoch blickt Sythens Benjamin Schulte positiv auf die Saison.

„Man kann zufrieden sein. Wenn man sieht, wie wir letztes Jahr dastanden und Spiele hatten, wo wir unten echt zittern mussten, dann kann man mit Platz sechs schon zufrieden sein“, erklärt Schulte.

Punkte beim Spitzenreiter?

Denn was auch nicht außer Acht gelassen werden darf: Zwei der letzten vier Spiele mussten die Sythener gegen Mannschaften ran, die in den Top-Vier der Tabelle stehen. „Wenn man die Spiele gegen TSV Raesfeld und BVH Dorsten aus dem letzten Jahr sieht, dann war man da klar unterlegen. Dieses Jahr konnten wir mitspielen und hatten Phasen, wo wir sogar besser waren“, so Schulte.

Das Problem der Sythener sei in dieser Saison das fehlende Spielglück. In der nächsten Partie wird der TuS davon aber wohl etwas brauchen. Am Sonntag, 6. November, geht es für die Sythener nach Schermbeck zum Tabellenführer.

„Wenn wir kompakt als Mannschaft arbeiten, dann können wir da was holen. Natürlich kommt es auch darauf an, wie Schermbeck drauf ist“, sagt Benjamin Schulte. „Wir werden da nicht hinfahren und die drei Punkte einfach abgeben. Da ist schon was zu holen“, gibt er sich motiviert.

Doch nicht nur die Sythener Gegner sind Thema beim 33-Jährigen. Denn der Stürmer musste in den letzten beiden Spielen Tore verhindern, anstatt diese zu schießen. Aufgrund von Verletzungsproblemen in der Mannschaft musste er schon in der Vergangenheit ab und zu hinten aushelfen.

„Wenn du 27 Jahre lang als Stürmer spielst, dann ist das schon deine Lieblingsposition. Aber ich habe zu Dennis (Schulz, Anm. d. Red.) gesagt, dass ich der Mannschaft helfe, wo ich kann“, erklärt Schulte. „Wenn er sieht, dass ich der Abwehr Stabilität verleihe, dann gehe ich auch nach hinten“, fügt er hinzu.

Wie es in Zukunft weiter geht, ist derweil nicht klar. Abhängig von der Verletztenlage kann es auch sein, dass der Stürmer weiterhin in der Abwehr zum Einsatz kommt.

Die Ziele des Sythener Routiniers sind auch klar. „Ich will einfach verletzungsfrei durchkommen, das ist das wichtigste“, erklärt der 33-Jährige lachend. „Für die Mannschaft ist das Ziel, dass wir im oberen Mittelfeld landen. Man muss aber immer schauen, wie das Verletzungspech ist.“

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