Sebastian Amendt wird das Team B des TuS Haltern am See auch in der kommenden Saison trainieren. © Jürgen Patzke

TuS-Trainer Amendt über seine Verlängerung, Ziele und eine Veränderung

Sebastian Amendt wird das Team B des TuS Haltern auch über den Sommer hinaus trainieren. Das Ziel ist schon klar formuliert, kommende Saison wird es wahrscheinlich aber eine Veränderung geben.

Letztendlich sei es keine schwere Entscheidung gewesen, sagt Sebastian Amendt, Trainer des Landesliga-Teams des TuS Haltern am See, über seine Verlängerung. Ein paar Dinge galt es aber vorab zu klären, verrät er. Der 37-Jährige rechnet damit, dass es in der kommenden Saison im Vergleich zur jetzigen eine wichtige Veränderung geben wird.

„Ich wollte wissen, wie die weitere Ausrichtung ist“, erzählt Sebastian Amendt. Die Marschroute soll sich nicht verändern – und weiterhin genau das beinhalten, was der Trainer auch will: „Ich möchte diesen Weg, jungen Leuten Chancen zu geben, weitergehen.“

Es sei nicht normal, dass so viele U19-Spieler in der Landesliga zum Einsatz kommen wie zuletzt beim TuS Haltern am See. „Das trauen sich nicht viele, aber das muss man dann einfach mal machen“, erklärt er. In Zukunft wolle er weiter auf eine gute Mischung setzen.

Gegen Dorsten-Hardt bereitete Sebastian Amendt das Siegtor vor

„Ich möchte, dass wir mit einer Mischung aus jungen Leuten und denen, die schon länger im Verein tätig sind und die Vereins-DNA besitzen, weitermachen“, sagt er. Das habe das Team B schon in den vergangenen Jahren ausgemacht.

Sebastian Amendt (h.) bleibt genauso beim TuS Haltern am See wie Oberliga-Trainer Timo Ostdorf (v.).
Sebastian Amendt (h.) bleibt genauso beim TuS Haltern am See wie Oberliga-Trainer Timo Ostdorf (v.). © Blanka Thieme-Dietel © Blanka Thieme-Dietel

Und genau das sei auch wichtig für den gemeinsamen Erfolg. „Man braucht immer gute junge Leute und aus meiner Sicht auch einen Mannschaftskern mit einer Verbundenheit zum Verein“, erklärt Sebastian Amendt. Das könne einer Mannschaft noch mal einen Vorteil gegenüber Teams, die ständig durcheinandergewürfelt werden, geben.

Er selbst könnte der Mannschaft auch noch mal mit seiner Erfahrung auf dem Platz weiterhelfen. Auch in der aktuellen Saison kam er noch mal selbst zum Einsatz, bereitete gegen den SV Dorsten-Hardt per Kopf sogar den 4:3-Siegtreffer in allerletzter Sekunde vor.

„Ich werde mich auf jeden Fall bereithalten“, sagt er über mögliche Einsätze. Dass er in der aktuellen Saison zum Einsatz kam, war allerdings auch der dünnen Personaldecke der Halterner geschuldet. Das soll sich in Zukunft jedoch ändern. „Ich gehe davon aus, dass wir ein bisschen breiter aufgestellt werden“, so Amendt.

In der kommenden Saison glaubt Amendt an „einen etwas stabileren Kader“

Mit 42 Spielern war der TuS Haltern am See in die Vorbereitung gestartet – für Team A und B. „Es war schon sehr knapp bemessen“, weiß auch der Landesliga-Trainer des TuS. Oft gab es auch einige Wechsel zwischen den Spieltags-Kadern beider Mannschaften.

Dazu kamen dann auch noch einige Ausfälle. „Ich musste in dieser Saison sehr flexibel sein“, sagt Sebastian Amendt, „ich denke aber, in Zukunft habe ich einen etwas stabileren Kader“. Viel größer müsse der Kader allerdings auch nicht werden, sagt er.

„Ich habe es eigentlich lieber, mit einem kleineren Kader zu arbeiten; Ich brauche jetzt in Zukunft nicht die doppelte Anzahl an Spielern“, erklärt der Trainer. Derweil soll in der kommenden Saison das Ziel der Halterner erneut der Klassenerhalt sein. „Die Ausrichtung wird die gleiche bleiben – so wie ich die Liga kennengelernt habe, ist es nicht einfach, aber definitiv möglich.“

Es gebe wenige Vereine, die sowohl in der Ober- als auch der Landesliga vertreten sind. Als eine „große Aufgabe“ bezeichnet er es, in beiden Spielklassen zu bleiben. Das wird aber auch in der kommenden Saison das Ziel sein – mit Konstanz auf beiden Trainerpositionen.

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Pascal Albert

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