TuS und ETuS treten im Kreispokal an

Fußball

Für die Oberliga-Fußballer des TuS Haltern geht es in der dritten Runde des Kreispokals heute zum B-Ligisten Rot-Weiß Erkenschwick. Während Trainer Magnus Niemöller und sein Team wieder ins Finale einziehen wollen, könnte Nachbar ETuS Haltern mit einem Ausscheiden gegen den FC/JS Hillerheide gut leben.

HALTERN

von Von Niklas Berkel

, 16.08.2017, 17:19 Uhr / Lesedauer: 2 min

3. Runde Kreispokal RW E´schwick - TuS Haltern Do., 19.30 Uhr, SA Mühlenweg, 45739 Oer-Erkenschwick.

Wahrscheinlich wird Niemöller aufgrund des Unterschieds von fünf Spielklassen eher auf seine zweite Garde vertrauen. Wohl auch, um seine Stammelf regenerieren zu lassen, die sich vergangenen Sonntag den 2:1-Sieg gegen die Reserve Arminia Bielefelds hart erkämpfen musste. Doch für Halterns Sportlichen Leiter Sascha Kopschina ändert das nichts an der Rollenverteilung: „Wir haben einen großen Kader mit vielen guten Spielern.“

Stolze Statistiken

Unterschätzen sollte Niemöllers Elf den B-Kreisligisten aber nicht. So fertigte dieser den A-Kreisligisten GW Barkenberg eine Runde zuvor mit 7:2 ab und verpasste vergangene Saison nur ganz knapp den Aufstieg. 150 geschossene Treffer, ein Torverhältnis von plus 112 Toren und 79 Punkten reichten nicht; weil die DJK Lenkerbeck einen mickrigen Zähler mehr holte. Nachgeholt werden soll der Aufstieg dann eben dieses Jahr und so verstärkte sich Erkenschwick noch einmal.

ETuS - FC/JS Hillerheide Do., 18.30 Uhr, SA Conzeallee, Josef-Starkmann-Straße.

„Wenn wir ausscheiden, wäre ich nicht sonderlich böse. Da gibt es Schlimmeres“, meinte ETuS-Trainer Dirk Cholewinski am Mittwoch im Gespräch mit der Halterner Zeitung. Eher wäre es eine Erleichterung, die Last des Pokalwettbewerbs loszuwerden. „Uns fehlen mit Janik Tönnes, Mathias Koch, Joel Ferraro, Michael Grütering und noch mehreren anderen Akteuren viele Spieler, die teilweise angeschlagen sind“, erklärt Cholewinski.

Und am nächsten Spieltag braucht der Trainer sie wieder, denn: Die 1:2-Niederlage gegen Concordia Flaesheim im Derby am ersten Spieltag tut noch immer weh und der kommende Gegner am Sonntag in der Liga heißt TuS Gahlen und ist einer der Top-Favoriten auf den Aufstieg in die Bezirksliga.

Deshalb gesteht der neue Trainer der Eisenbahner ein: „Ein Fehlstart ist jetzt quasi vorprogrammiert. Auch deshalb, weil uns am Sonntag sogar noch mehr Leute fehlen als heute.“

Da würden weitere Pokalspiele nur dabei stören, einmal vernünftig zu regenerieren und die Wehwehchen auszukurieren. Zwar sagt Cholewinski natürlich auch: „Abschenken werden wir das Spiel auf keinen Fall, das macht man nicht.“ Er gesteht aber auch ein: „So richtig ernst nehmen wir die Begegnung nicht. Die A-Kreisliga ist nun viel, viel wichtiger als der Pokal.“  

Lesen Sie jetzt