TuS und TSV sprechen von "konstruktiven Gesprächen"

Fußball

Der TuS Haltern und der TSV Marl-Hüls haben am Donnerstag die angekündigte gemeinsame Presseerklärung zu den Verhandlungen um die Freigabe von Lukas Diericks, Jannis Scheuch und Raphael Hester veröffentlicht.

HALTERN

31.08.2017, 17:37 Uhr / Lesedauer: 1 min

In der Stellungnahme heißt es:

Die Wechsel von Raphael Hester, Lukas Diericks und Jannis Scheuch vom TSV Marl-

Hüls zum Oberligisten TuS Haltern sind perfekt. Kurz vor Ende der Transferperiode hat der

TSV Marl-Hüls den Spielern seine Freigabe erteilt.

Vertreter beider Vereine und der Spieler hatten sich am Dienstagnachmittag zu einem Gespräch

getroffen, mit dem Ziel, gemeinsam eine Einigung zu erzielen. Dabei galt es nicht

nur die finanziellen Vorstellungen in Einklang zu bringen, sondern auch die Klageverfahren

der Spieler vor dem Arbeitsgericht gegen den TSV Marl-Hüls wegen ausstehender Zahlungen

zu klären. „Am Ende des konstruktiven Gesprächs, haben wir eine für alle Seiten

sportlich faire Gesamtlösung gefunden“, zeigt sich Sascha Kopschina, Sportlicher Leiter

des TuS Haltern, zufrieden.

Unstimmigkeiten, die in den vergangenen Wochen im Zuge der Verhandlungen aufgetreten

waren, seien in diesem Zusammenhang ausgeräumt worden, erläuterte Rechtsanwältin

Julia Donnepp, die bei dem Gespräch die Interessen des TuS Haltern vertrat. Die Vertreter

des TSV Marl-Hüls waren in Begleitung von Rechtsanwalt Ralf Bockstedte erschienen.

Rechtsanwältin Gabriele Weimann vertrat - sowohl in den arbeitsgerichtlichen Verfahren

vor dem Arbeitsgericht Herne, als auch in der Besprechung am Dienstag - die rechtlichen

Interessen der Spieler Scheuch, Hester und Diericks. Über Details der getroffenen

Vereinbarung wurde von den Beteiligten Stillschweigen vereinbart.

Die Vertreter der Vereine, darunter auch TuS-Vorsitzender Christoph Metzelder, waren

sich darüber hinaus einig, dass man im Rahmen künftiger Gespräche und Verhandlungen

stets das Wohl der Spieler und das Ansehen des Amateurfußballs in der Region wahren

sollte. „Nicht nur auf, sondern auch neben dem Platz wollen wir uns auf Augenhöhe be-

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