„Unser schwierigstes Spiel“: Der TuS Haltern trifft im Aufsteigerduell auf den VfB Homberg

hzFußball: Regionalliga

„Da haben uns die Halterner etwas voraus“, sagt Stefan Janßen, Trainer des VfB Homberg. Am Samstag kommt es zum direkten Duell der beiden Aufsteiger in der Regionalliga West.

Haltern

, 30.08.2019, 14:25 Uhr / Lesedauer: 2 min

100 Tore in 34 Spielen erzielten die Fußballer des VfB Homberg in der vergangenen Saison in der Oberliga. Mit 83 Punkten - und 34 Gegentoren - stieg die Mannschaft von Stefan Janßen in die Regionalliga auf. „Diese aktuelle Saison ist ein Produkt langjähriger Arbeit“, erklärt Hombergs Trainer. In der Saison 2015/16 spielte Homberg in der Landesliga, ähnlich wie auch der TuS Haltern am See. Haltern allerdings stieg in die Westfalenliga auf, Homberg direkt in die Oberliga.

Nun treffen beide Aufsteiger am Samstag im PCC-Stadion (14 Uhr, Rheindeichstraße 50, Duisburg) aufeinander. „Ich denke mal, es ist ein 50-50-Spiel“, sagt Hombergs Trainer. Sein Team erkämpfte sich in Aachen ein 1:1 (0:1). Aachen habe es in dem Spiel ähnlich gemacht wie gegen den TuS, erklärt Janßen. „Es hätte uns auch so ergehen können wie den Halternern“, sagt er. Doch die Gastgeber nutzten ihre Chancen nicht. Vier Punkte nach fünf Spielen - Homberg gewann das Duell gegen den Aufsteiger SV Bergisch Gladbach mit 1:0 - hat das Team von Janßen auf dem Konto (Platz 15). „Da haben uns die Halterner etwas voraus“, erklärt er. Denn Niemöller und der TuS Haben aus vier Spielen sieben Punkte eingefahren (Platz 7).

„Dürfen nicht passiv werden“

„Das wird unser schwierigstes Spiel“, sagt Halterns Trainer Magnus Niemöller. Homberg habe die Oberliga Niederrhein in der vergangenen Saison erzogen. „Da kommt eine richtige Wucht auf uns zu“, erklärt Niemöller. Für ihn ist klar: „Wir dürfen in Homberg alles machen, nur nicht passiv werden. Wenn wir am Samstag nicht gut sind, wird es für Homberg ganz leicht. Was wir gut können, das müssen wir perfekt machen.“

Homberg sei ein Team, das den TuS Haltern nicht unterschätzen würde. Zudem würde die Mannschaft ähnlich spielen wie Haltern. „Und sie sind unfassbar heimstark“, sagt Niemöller.

Für Halterns Trainer und sein Trainerteam ginge es auch darum, mit Blick auf die nächste englische Woche die Belastungen unter den Spielern zu verteilen. Denn am Dienstagabend empfängt der TuS in Herne den Wuppertaler SV zum Nachholspiel, ehe am kommenden Samstag die U23 des FC Köln in Herne aufläuft.

Auf die Aufstellung gespannt

„Wir werden uns sicherlich den ein oder anderen Kandidaten angucken, wie er belastungstechnisch drauf ist“, sagt Niemöller. Nach dem Spiel in Aachen gegen den BVB II veränderte er sein Team auf sechs Positionen. Gut möglich, dass Niemöller wieder rotieren lässt.

„Ich bin gespannt, ich habe beim TuS verschiedene Aufstellungen gesehen“, sagt Hombergs Janßen. Grundsätzliche wolle er das eigene Spiel aber nicht am TuS ausrichten: „Wir wollen Fußballspielen, gerne nach vorne“, sagt er.

Homberg fehlt am Sonntag Patrick Dertwinkel, hinter den Einsätzen von Ferdi Acar und Meti Kücükarslan steht ein Fragezeichen. Beim TuS fehlen Rafael Hester, Deniz Batman und Cedric Vennemann. Vennemann wird wohl nach seiner Verletzung im Spiel der U23 vier Wochen pausieren müssen.

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