Verrücktes Testspiel: Lavesum dreht ein 0:3 und gewinnt trotzdem nicht

hzFußball: Testspiele

Nachdem BW Lavesum gegen einen B-Ligisten 1:4 verlor, sah es gegen einen A-Ligisten nach 30 Minuten sogar nach einem Debakel aus. Doch dann änderten die Lavesumer ihre Formation.

26.07.2020, 20:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Für BW Lavesum war es ein verrücktes erstes Testspiel-Wochenende. Gleich zwei Spiele hatte Michael Ecker für seine Spieler organisiert, um allen viel Spielpraxis geben zu können. Tatsächlich standen an beiden Tagen zwei fast komplett unterschiedliche Mannschaften auf dem Platz. In der ersten Partie vermisste Ecker die richtige Einstellung bei seinen Schützlingen, im zweiten Spiel machten sie es deutlich besser - obwohl sie schon früh 0:3 hinten lagen.

Erst gab es ein schwaches 1:4 (1:2) gegen BW Wulfen II, dann lieferten die Lavesumer eine spektakuläre Partie gegen die DJK SF Dülmen ab. 5:5 (1:3) endete die Partie gegen den A-Ligisten. Das 1:4 gegen Wulfen sei „noch gnädig“ gewesen, so Michael Ecker. Den einzigen Lavesumer Treffer erzielte Neuzugang Thomas Cimbalov zum zwischenzeitlichen 1:1 (15.).

„Es ist ärgerlich, dass du dann noch das 5:5 kassierst“

Mit dem Ergebnis konnte Lavesums Trainer leben, doch die Art und Weise, wie sein Team auftrat, habe ihm nicht gefallen. Vor dem Spiel am Sonntag appellierte er dann noch mal an seine Spieler, es diesmal besser zu machen und den Zuschauern zu zeigen, dass alle zu jeder Zeit alles geben. Doch nach 30 Minuten stand es schon 0:3 gegen die Dülmener.

Jetzt lesen

„Da haben wir dann Haltung bewahrt“, erklärte Ecker. Die zuvor geforderte Mentalität zeigten die Lavesumer, kamen durch Ludwig Pachtmann noch vor der Pause zum 1:3 (36.). In der ersten Halbzeit kam Eckers Team mit der Formation der Gäste nur wenig klar. Um die Dreierkette der Dülmener besser unter Druck setzen zu können, veränderte Lavesum seine Formation dann und spielte fortan mit zwei Stürmern.

Jetzt lesen

Die Belohnung folgte prompt: Lukas Ehlert traf in der 47. Minute zum Anschlusstreffer, Pachtmann legte zum Ausgleich nach (55.). Einen erneuten Rückstand (79.) egalisierte Ehlert mit seinem zweiten Treffer (85.), ehe Pachtmann zum dritten Mal traf. „Es ist ärgerlich, dass du dann noch das 5:5 (90. Minute, Anm. d. Red.) kassierst“, sagte Michael Ecker, der dennoch mit der zweiten Partie und der Leistung seiner Mannschaft zufrieden war. Vor allem die Mentalität habe im Vergleich zu Spiel eins gepasst.

Lesen Sie jetzt
Lesen Sie jetzt