Viertelfinale im Kreispokal: Haltern erwartet gegen Waltrop ein „absolutes Geduldsspiel“

hzFußball: Kreispokal

So oder so: Für den TuS Haltern ist es am Dienstagabend das letzte Pokalspiel des Jahres 2019. „Der Kreispokal ist für uns ein spannender Wettbewerb“, sagt Halterns Trainer Magnus Niemöller.

von Christopher Kremer und Christine Horn

Haltern

, 21.10.2019, 16:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Egal wie das Kreispokal-Viertelfinale zwischen dem TuS Haltern am See und Teutonia SuS Waltrop am Dienstagabend (19.30 Uhr, Friedhofstr., Waltrop) ausgeht: Für die Halterner ist es im Jahr 2019 das letzte Pokalspiel. Dementsprechend „wollen wir weiterkommen“, sagt Halterns Trainer Magnus Niemöller. „Der Kreispokal ist für uns ein spannender Wettbewerb.“

Auch wenn das Spiel am Freitagabend beim SC Verl, also dem neuen Tabellenführer der Regionalliga, im Hinterkopf spuke, „erwarten wir am Dienstag ein hartes Stück Arbeit“, sagt Niemöller.

„Und das ist sehr gut“

So sei sein Team gegen den SV Hochlar 28 im Achtelfinale (3:1) komplett gefordert worden. „Und das ist sehr gut“, sagt Halterns Trainer. Waltrop sei für ihn eine Mannschaft, die einen sehr defensiven Ansatz verfolge. „Sie haben gegen alle Top-Mannschaften der Bezirksliga sehr gut ausgesehen“, sagt Niemöller. Mit elf Punkten liegen die Teutonen auf Rang elf. Halterns Trainer erwartet ein „absolutes Geduldsspiel“.

Für den Aufsteiger aus Waltrop liegt die Priorität klar auf der Bezirksliga, die Partie am kommenden Sonntag bei Westfalia Gelsenkirchen steht im Fokus. Das 1:1 am vergangenen Sonntag beim Spitzenreiter Erler SV sieht Trainer Tim Braun als Mutmacher. „Das Spiel gegen einen Regionalligisten ist für uns ein Bonusspiel, in das meine Jungs mit Spaß und Freude gehen sollen. Sie sollen keine Scheu haben, sondern sich selbstbewusst zeigen.“

Wie der Kader der Halterner für das Pokalspiel aussieht, will Niemöller noch abstimmen. So könnten zwei Drittel der Spieler aus dem Kader der Regionalliga-Mannschaft nach Waltrop fahren. Darunter dürften wohl Ilias Anan - der seit fünf Wochen auf sein Comeback wartet -, Lars Pöhlker, Nico Wolters und Jan-Patrick Friedrich sein.

Auch Christoph Kasak und Marvin Möllers sind laut Niemöller Optionen für das Pokalspiel. Alexander Rothkamm steht im Tor. „Wir wissen auch noch gar nicht, wer das Spiel coacht“, erklärt Niemöller. Denn zeitgleich trainiert eine Gruppe aus Spielern der ersten und zweiten Mannschaft in der Halterner Stauseekampfbahn.

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