Vom TuS Haltern II zu Concordia Flaesheim: Darum wechselt Robin Pötter in eine untere Liga

hzFußball: Kreisliga A

Sechs Jahre lang spielte Robin Pötter für den TuS Haltern. Jetzt verlässt er den Verein in Richtung Flaesheim. Trainer Michael Onnebrink traut ihm dort viel Verantwortung zu.

Flaesheim

, 30.06.2019 / Lesedauer: 3 min

Robin war schon lange unser absoluter Wunschspieler“, sagt Michael Onnebrink, Trainer von Concordia Flaesheim. Nun hat sich das erfüllt: Robin Pötter wechselt nach sechs Jahren beim TuS Haltern zur neuen Saison nach Flaesheim. Am Sonntag um 11 Uhr starten die Flaesheimer in die Vorbereitung auf die kommende Spielzeit.

„Beim TuS war ich schon länger nicht mehr ganz zufrieden“, erklärt der Innenverteidiger. „Ich habe auch mit dem neuen Trainer Timo Ostdorf gesprochen, aber ich konnte mich mit den Zielen nicht mehr so ganz identifizieren.“ Bereits im Februar habe er entschieden, mit Blick auf die kommende Saison offen für einen neuen Verein zu sein.

„Aufstieg mit Flaesheim ist möglich“

Dann kam Flaesheim auf den Innenverteidiger zu. „Wir hatten wirklich gute Gespräche und ich war schnell überzeugt“, erzählt er. Der Wechsel in eine untere Liga macht ihm nichts aus: „Ich glaube, dass wir den Aufstieg schaffen können. Das ist auf jeden Fall möglich.“ In der vergangenen Saison hatten die Flaesheimer Platz zwei in der Kreisliga A belegt und gehören somit nun zu den Favoriten.

Aber auch persönlich hat sich der junge Spieler im neuen Verein Ziele gesetzt: „Ich will der Mannschaft unbedingt weiterhelfen und werde mich im Training voll reinhauen.“ Michael Onnebrink erwartet Ähnliches von seinem Neuzugang: „Für die A-Liga ist Robin meiner Meinung nach einer der besten Innenverteidiger, die man kriegen kann. Durch ihn werden wir mit Sicherheit noch zusätzlich Qualität bekommen.“

Pötter soll Führungsspieler werden

Obwohl Robin Pötter mit 22 Jahren noch ein junger Spieler ist, traut Onnebrink ihm eine wichtige Rolle zu. „Robin soll bei uns zu einem Führungsspieler werden“, sagt der Trainer. „Natürlich muss man ihm da ein bisschen Zeit geben. Momentan ist er noch etwas ruhig auf dem Platz, aber da wird er reinwachsen.“

Für den Trainer ist Robin Pötter kein Unbekannter. Ein Jahr lang hat der Innenverteidiger bereits in der zweiten Mannschaft des TuS Haltern unter seinem neuen Trainer gespielt. Besonders die Art, wie Pötter spielt, habe ihn da schon begeistert, erzählt Onnebrink: „Das ist ein super Spieler. Obwohl er Innenverteidiger ist, braucht er nur ganz, ganz wenige Fouls, das ist beeindruckend.“

„Auch menschlich ein Top-Typ“

Doch nicht nur spielerisch freut sich Onnebrink auf seinen Neuzugang: „Robin ist auch menschlich wirklich ein Top-Typ.“ Dass er sich für Flaesheim entschieden hat, sei auch eine Anerkennung der Arbeit, die geleistet werde: „Ich glaube, Robin hat richtig Bock auf die neue Herausforderung.“

Aber dennoch: auf die Zeit beim TuS blickt Robin Pötter trotz der Unzufriedenheit zuletzt nur positiv zurück. Sechs Jahre lang hatte er an der Stauseekampfbahn gespielt. „Ich hatte sechs wirklich sehr schöne Jahre dort und bin dabei sogar zweimal aufgestiegen. Da sind auch enge Freundschaften entstanden“, sagt er rückblickend.

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