Von Schalke zum TuS Haltern: Ein alter Bekannter kehrt in die Stauseekampfbahn zurück

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Der TuS Haltern hat sein Trainerteam für die aktuelle Saison verstärkt. Zuletzt trainierte der Neuzugang ein Team in der Knappenschmiede des FC Schalke 04. Nun unterstützt er den TuS.

Haltern

, 13.08.2019 / Lesedauer: 3 min

Der Fußball-Regionalligist TuS Haltern am See hat sich die Dienste eines alten Bekannten gesichert: Damit erweitert der Aufsteiger sein Trainerteam um Magnus Niemöller zur kommenden Saison. Am Dienstagabend steht der Neuzugang dann das erste Mal als Trainer auf dem Rasen der Stauseekampfbahn. Zuletzt war er beim TuS als Spieler aktiv.

„Wir haben unser Trainerteam erweitert“, sagt Sascha Kopschina, Sportdirektor beim TuS Haltern. „Er ist ein überragender Typ und ein Querdenker.“ Für die Halterner ginge es darum, die Breite im Trainerteam zu erhöhen. In der Saison 2015/16 stiegt Kevin Kisyna mit dem TuS Haltern in die Landesliga auf. Damals waren schon Oli Bautz und Thorsten Kornmaier im Trainerteam des TuS. Cheftrainer war damals Sven Hozjak.

„Nach der Saison dann habe ich aber aufgehört“, sagt der Neuzugang. „Die Knochen wollten nicht mehr.“ So habe er am Morgen nach der Belastung seine Hüften gemerkt. Zusätzlich hatte er während der Saison mit einem Mittelhandbruch zu kämpfen. Mit 29 Jahren war damals also Schluss, zumindest als Spieler.

„Das habe ich auch schon so meiner Frau gesagt“

Parallel zum Studium habe Kisyna seine B-Lizenz als Trainer gemacht. Zuletzt betreute er die U11 der Schalker Knappenschmeide. „Dann wurde dort aber einiges durchgemischt“, sagt er. Und so hätten ihm die Königsblauen angeboten, die U9 zu übernehmen. „Das war mir aber zu jung“, erklärt er. Und so habe er im April gesagt, dass er in der Form beim FC Schalke 04 nicht weitermachen werde.

Eigentlich wollte er ein Jahr Pause machen. „Das habe ich auch schon meiner Frau so gesagt“, erklärt er. Doch Mitte Juli meldete sich dann Sascha Kopschina bei ihm. „Da war ich relativ baff“, erklärt Kisyna. Anschließend seien sie sich schnell einig gewesen.

„Ich habe mich als Spieler in Haltern sehr wohl gefühlt“, sagt der Neuzugang. Bis zum Wochenende war er noch mit der Familie im Urlaub. Am Dienstag steht er dann zum ersten Mal bei einer Trainingseinheit auf dem Rasen in Haltern. Am Mittwoch (19 Uhr, Westfalenpokal in Nieheim) dann ist er bei seinem ersten Pflichtspiel dabei.

„Er ist ein Super-Typ“

Den Cheftrainer Magnus Niemöller kannte er bis dato nur durch ein bisschen Smalltalk. „Er ist ein Super-Typ“, sagt Kisyna. „Und er ist total ambitioniert und fußballverrückt.“

„Er liegt mit uns auf einer Wellenlänge“, erklärt Magnus Niemöller. Je höher das Team spiele, desto größer werden die Aufgaben. Im Hintergrund trete Oliver Bautz ein bisschen kürzer. „Unabhängig davon wollen wir einfach mehr Präsenz auf dem Trainingsplatz haben“, sagt Halterns Trainer. Kisyna habe ein gutes Auge für Situationen und spreche mit seinen 32 Jahren die Sprache der Spieler. „Er lebt den Fußball“, ergänzt Sascha Kopschina.

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