Westfalenliga-Aufsteiger Flaesheim holt zum Start einen Punkt

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Aliecia Sophie Kemmler (M.) wurde in der zweiten Halbzeit eingewechselt und erzielte das erste Flaesheimer Tor in der Westfalenliga-Saison.
Aliecia Sophie Kemmler (M.) wurde in der zweiten Halbzeit eingewechselt und erzielte das erste Flaesheimer Tor in der Westfalenliga-Saison. © Andreas Hofmann (Archiv)
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Die Frauen von Concordia Flaesheim sind scheinbar in der Westfalenliga angekommen – auch ein 0:2-Rückstand zur Pause gegen den letztjährigen Tabellenachten, BSV Ostbevern, warf die Mannschaft von Markus Schubert nicht aus der Bahn. Nach einer überzeugenden zweiten Halbzeit stand es nach 90 Minuten verdientermaßen 2:2.

Dabei ging Flaesheim in der ersten Halbzeit noch mit zu viel Respekt an die „Aufgabe Westfalenliga“ heran, ließ den Spielerinnen von Ostbevern zu viel Spielraum, war auch nicht aggressiv genug. Torfrau Marie Helen Bartsch hielt ihre Mannschaft mit einigen guten Paraden im Spiel, war aber nach einem schnellen Spielzug über links im 0:1 (12.) machtlos.

Flaesheim erarbeitete sich auch Chancen, war aber oftmals beim letzten Pass zu unentschlossen oder gedanklich zu langsam. Saskia Kreuz oder auch Lou Felicitas Pflips hätten treffen können. Kurz vor der Pause nach einer Ecke und einem Gewühl am kurzen Pfosten dann plötzlich das 0:2. Ein unnötiger Pausenrückstand.

Zur Halbzeit stellte Markus Schubert um, spielte hinten mit Dreierkette, verschob Sarah Kanngießer mit ihrem Laufpensum mehr nach vorne und verordnete seinem Team ein aggressiveres Anrennen. Damit wurden Ballverluste der Gegnerinnen und die Treffer der eingewechselten Aliecia Sophie Kemmler und Saskia Kreuz erzwungen.

Nach einem Foul an Saskia Kreuz zeigte Schiedsrichter Yüksel Yavuz auf den Punkt, doch Laura Giezenaar schoss so schwach, dass der Elfmeter von Ostbeverns Torfrau sicher gehalten wurde. Aber mit dem Willen und der Aggressivität der zweiten Halbzeit zeigte die Elf, dass sie in der Westfalenliga angekommen ist.

  • Tore: 0:1 Kemper (12.), 0:2 P. Stockhofe (ET/40.), 1:2 Kemmler (51.), 2:2 Saskia Kreuz (66.)