Wie gefährlich ist Hemer mit neuem Trainer?

hzHandball Oberliga

Den HSC Haltern-Sythen erwartet am Samstagabend um 19:30 Uhr mit dem Tabellenvorletzten HTV Hemer eine leichte Aufgabe - allerdings nur auf dem Papier.

Haltern

, 14.02.2020, 15:20 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Oberliga-Handballer des HSC Haltern-Sythen treffen am Abend (19:30 Uhr) auf den Tabellenvorletzten HTV Hemer. Auf die leichte Schulter sollten die Jungs den Gegner besser nicht nehmen.

Das Hinspiel konnten die Gäste mit 29:28 für sich entscheiden. „Ein Freiwurf hat das Spiel in letzter Sekunde entschieden. Es war eine grausame Partie“, kann sich HSC-Coach Gerard Siggemann noch gut erinnern. Der Blick auf die Tabelle sei völlig irrelevant. „Wir dürfen den Gegner nicht unterschätzen.“ Er erinnert in diesem Zusammenhang an die überraschende Niederlage gegen die abstiegsgefährdeten Bielefelder vor wenigen Wochen.

Einsatz, Willen und Kampfgeist

Hinzu kommt, dass beim HTV Hemer in dieser Woche Trainer Tihomir Knez freigestellt wurde. Spieler Bosko Bjelanovic und Volker Isenberg haben das Team übernommen und wollen mit Einsatz, Willen und Kampfgeist neuen Schwung in die Truppe bringen. „Wir wissen nicht, welche Auswirkungen dieser Trainerwechsel haben wird, ob positiv oder negativ“, warnt HSC-Trainer Gerard Siggemann.

Personell hat sich die Lage etwas entspannt. Alex Mazur und Philipp Wolak kehren zurück. Der Einsatz von Marc Mühlenbrock (Grippe) steht noch auf der Kippe. „Möglicherweise werden wir noch zwei Spieler aus der Zweiten oder Tobias Spiekermann aus der A-Jugend hochziehen.“

  • Am Nachmittag kommt es in der Dreifachhalle zum Topspiel der Zweiten des HSC gegen Tabellenführer FC Erkenschwick.
  • Erkenschwick hat einen Punkt, aber auch ein Spiel mehr auf dem Konto.
  • Der Anwurf der Partie erfolgt am Nachmittag um 15:45 Uhr.
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