Lippramsdorfs Henrik Kleinefeld erzielte in seinen ersten beiden Spielen nach der langen Pause direkt sechs Tore. © Manfred Rimkus
Fußball

Zwei Hattricks: LSV-Torjäger ist schon in Top-Form, hat aber „noch Luft nach oben“

Mit sechs Toren in zwei Spielen hat sich Lippramsdorfs Henrik Kleinefeld eindrucksvoll aus der Corona-Pause zurückgemeldet. Der Stürmer sieht aber noch Verbesserungspotenzial.

Im ersten Spiel, einem 0:5 gegen Lembeck, fehlte Henrik Kleinefeld dem SV Lippramsdorf noch. In den beiden darauffolgenden Partien stand er in der Startelf und ballerte seine Mannschaft zu zwei Kantersiegen. Trotzdem sieht er noch Verbesserungspotenzial, wie er verrät. Außerdem erzählt er mit einem Augenzwinkern, was ihm bislang unter dem neuen Trainer Sven Kmetsch im Training besonders gefallen hat.

„Es macht wieder richtig Bock“, sagt der Stürmer, der sowohl gegen Concordia Flaesheim als auch gegen den TuS Sythen drei Mal traf. Gegen Sythen war er sogar auch an den anderen beiden Toren beteiligt – ein rundum gelungener Tag also für den Lippramsdorfer.

„Ich hätte noch ein, zwei Stück auflegen können“, sagt er jedoch selbstkritisch, „da ist also noch Luft nach oben“. Die gebe es auch im Fitnessbereich, wenngleich er dort nach der langen Pause schon wieder auf einem ordentlichen Level sei.

Henrik Kleinefeld: „Es macht Spaß, die Jungs mal wieder alle zu sehen“

Zu viel laufen musste er derweil beim Training noch nicht, wie er sagt. „Die Laufschuhe konnten wir bislang zum Glück noch in der Tasche lassen“, so der Stürmer mit einem Lachen. Unter dem neuen Lippramsdorfer Trainer sei bisher viel mit dem Ball gearbeitet worden.

„Er macht ein sehr gutes Training“, lobt Henrik Kleinefeld, der sich nach dem Lockdown vor allem auch darauf gefreut hatte, seine ganzen Mannschaftskollegen wieder treffen zu können. „Es macht Spaß, die Jungs mal wieder alle zu sehen.“

Auf dem Platz konnte man das auch schon immer wieder sehen. Groß etwas an der allgemeinen Ausrichtung der Lippramsdorfer habe sich aber noch nicht geändert, so Kleinefeld. Dennoch lief es es in den Testspielen Nummer zwei und drei nach dem Ausrutscher gegen Lembeck schon ordentlich.

„Aber die Absprachen und Abläufe können nach der Pause noch nicht alle wieder so gut sein“, sagt er. Damit das noch besser wird, hat der LSV aber auch noch einige Wochen bis zum Ligastart.

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Pascal Albert

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