Bekommt zwei weitere Verstärkungen für die kommende Oberliga-Saison mit dem HSC Haltern-Sythen: Trainer Gerard Siggemann. © Blanka Thieme-Dietel
Handball: Oberliga

Zwei Neuzugänge für den HSC: Einer spielte zuvor in der 3. Liga und Japan

Der HSC Haltern-Sythen hat einen Kreisläufer und einen Linksaußen verpflichtet. Der eine war zuletzt für Schalke im Einsatz, der andere spielt erst seit einigen Jahren in Deutschland.

Der Kader des HSC Haltern-Sythen nimmt immer weiter Form an. Nun kann Christian Berse, Teammanager des Oberligisten, zwei weitere Neuzugänge präsentieren. Der eine kommt vom FC Schalke 04, der andere spielt erst seit einigen Jahren in Deutschland und war dort unter anderem schon in der dritten Liga aktiv.

Kaj Pfänder (23) und Motoki Sato (28) gehören von nun an zur ersten Herrenmannschaft des HSC Haltern-Sythen. Während Sato ein Kreisläufer ist, spielt Pfänder als Linksaußen. Letzterer kommt vom FC Schalke 04, der sich aufgrund finanzieller Probleme aus der Oberliga zurückgezogen hat.

Viele Spieler verließen den Verein daraufhin. Auch Pfänder entschied sich nun zu diesem Schritt. „Nachdem dort so viele Abgänge waren, wollte er dort auch nicht mehr weitermachen“, erklärt Christian Berse.

Christian Berse ist sich sicher: Kaj Pfänder „wird uns weiterhelfen“

Vor seiner Zeit beim FC Schalke spielte der Rechtshänder beim ASV Hamm-Westfalen II und DJK Oespel-Kley, dem Heimatverein von HSC-Trainer Gerard Siggemann. „Der kannte ihn auch schon aus der Jugend“, sagt Berse.

Nach einer ersten Kontaktaufnahme bekam Pfänder die Chance, sich im Training der Halterner zu präsentieren und überzeugte scheinbar. Denn nun ist er offiziell Teil der Mannschaft. Er sei ein technisch versierter Spieler, dem zudem anzumerken sei, dass er früher in der Jugend mal in der Mitte gespielt hat.

„Er ist eine sehr gute Ergänzung zu Harald (Scherer, Anm. d. Red.), er wird uns weiterhelfen“, ist sich Christian Berse sicher. Eine gute Verstärkung soll auch Motoki Sato sein. Der Japaner spielte zuletzt beim TV Rheinbach. Davor war er für die HC Rhein Vikings in der dritten Liga und für den damaligen Oberligisten HSG Neuss/Düsseldorf II im Einsatz.

Während der HSC auf Kaj Pfänder zuging, war es bei Sato genau andersherum. Der 28-Jährige „hatte sich im Prinzip bei uns beworben“, erzählt Berse. Der in Düsseldorf wohnende und bis vor einigen Jahren noch in Japan lebende Kreisläufer war auf der Suche nach einem neuen Verein und dabei auf den HSC Haltern-Sythen gestoßen.

Der HSC Haltern-Sythen hatte dringenden Bedarf am Kreis

Als aufgrund des Lockdowns noch nicht wieder an Hallensport zu denken war, hatte sich Sato dann beim HSC gemeldet, so der Teammanager. „Da konnten wir natürlich nicht viel machen, aber als wir wieder ins Training eingestiegen waren, ist er dann auch gekommen.“

Dort habe man sich davon überzeugen können, dass auch Sato dem Oberligisten weiterhelfen kann. Mit ihm hat der HSC nun endlich die dringend gesuchte Verstärkung für die Kreisposition bekommen. Dort herrschte besonders großer Bedarf, war bislang doch nur noch Lukas Schulte-Lünzum da.

„Er wird eine gute Ergänzung zu Lukas sein“, sagt Christian Berse. Körperlich sei er „gut dabei“ und auch in der Deckung gebe er eine gute Figur ab. Außerdem sei Sato ein sehr motivierter Spieler. „Das sieht man schon daran, dass er extra aus Düsseldorf zu uns kommt“, so Berse.

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Pascal Albert

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