Zwischen Tabata und Aroha: Halterner Übungsleiter sammeln neue Eindrücke

hzÜbungsleitertreff

In drei Gruppen wurde gleichzeitig trainiert, dabei sammelten die 65 Teilnehmer bei dem jährlichen Übungsleitertreff am Sonntag viele neue Eindrücke. Diese gilt es nun umzusetzen.

Haltern

, 26.11.2019, 16:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Für viele ist die jährliche Übungsleiterrunde fest im Kalender eingetragen: 65 Teilnehmer aus dem gesamten Kreis traf sich am Sonntag in der Dorstener Petrinum Sporthalle zum diesjährigen Übungsleitertreffen. Dabei wurde im Rahmen der Reihe „Bewegt gesund bleiben in NRW“ den Übungsleitern aus dem Breitensportbereich ein vielfältiges Programm geboten.

Die Veranstaltung wird seit vielen Jahren in Kooperation des Kreissportbund Recklinghausen (KSB) und des Stadtsportverbandes Dorsten durchgeführt. Petra Völker, Geschäftsführerin des KSB, freute sich über die vielen Teilnehmer. „Heute werden alle wichtige und interessante Anregungen für das eigene Trainingsprogramm in den Heimatvereinen mitnehmen“, sagte sie.

Vorstellung neuer Trends

Der Übungsleitertreff dient der Vorstellung neuer Trends im Breitensport und bietet auch eine Plattform zum Austausch und zur Vernetzung.

Drei Trainer begleiteten nach der Gruppeneinteilung die Teilnehmer bei den neuen Trainingsprogrammen in den verschiedenen Hallenbereichen.

Im ersten Teil zeigte die Halterner Trainerin Birgit Räder wie beim Tanzen die „Füße Gehirn spielen“ können. Dabei kamen einige Teilnehmer schnell an ihre kognitiven Grenzen.

KSB-Leistungstrainer Jascha Zindel aus Aachen stellte der zweiten Gruppe „Tabata“ vor. Bei diesem Functional-Fitness-Training sind Konzentration, Kraft und Ausdauer gefragt sind. Wer dabei engagiert mitmachte, wurde schnell an sein persönliches Leistungslimit geführt.

„Ich liebe es“

Die Teilnehmer der dritten Gruppe erlebten unter der Anleitung von Trainerin Bea Schmidt (VFL -Hüls) bei „Aroha“ eine Mischung aus Tanz und Fitness. In diesem aus dem traditionellen „Haka Tanz“ der Maori Krieger Neuseelands abgeleiteten Tanz-Workout werden sowohl Elemente der Kampfsportart Karate aber auch Bewegungsabläufe des Tai Chi und Qi Gong eingebunden. „Ich liebe es, hier ist einfach alles dabei“, sagte Schmidt.

Michael Lachs war als neu gewählter Vorsitzender des SSV Dorsten zum ersten Mal dabei. Er freute sich über die Zusammenarbeit des KSB und des SSV. „Ich freue mich über das große Engagement unserer Übungsleiter, die sogar an einem Sonntagnachmittag bereit sind, sich weiter zu bilden“, sagte er.

Claudia Marczian (PSV Recklinghausen) ist Trainerin für Rehasport. „Ich finde das Angebot sehr gut“, sagte sie. Elke Przibylla von den Sportfreunden Stuckenbrock trainiert Aerobic und Rückenschule. Sie ist begeistert von „Aroha“. „Das gibt eine tolle neue Sichtweise für das Training im Verein“, erklärte sie.

Viele neue Ansätze

Das findet auch Christiane Wesseling vom Taekwondo Dojang Dorsten. Auch Sie nahm viele neue Ansätze für das Vereinstraining mit. Völker gab bei dem Treffen mit dem neuen Qualifizierungsheft für die Aus- und Fortbildungen im Kreis Recklinghausen den Teilnehmern noch weitere wichtige Informationen mit.

Vor dem abschließenden Abendessen lobte Völker das große Engagement der Teilnehmer und bedankte sich bei dem Vorsitzenden des VFL RW Dorsten, Heinz Georg Schulz, für die Bewirtung und die Bereitstellung der Räumlichkeiten.

Das Programm kann auf der Homepage unter Aktuelles eingesehen werden und wird bei Anfrage auch zugeschickt. Infos dazu unter Tel. (02364) 50 67 400 oder info@ksb-re.de.

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