Blitz-Heilung: HSC-Coach Marc Woller (r.) kann beim Hecker-Cup gegen den VfR Sölde auf einen Leistungsträger setzen. © Marc-André Landsiedel
Fußball

Holzwickeder SC kann aufatmen: Physio bekommt Leistungsträger rechtzeitig fit für Hecker-Cup-Partie

Ein Ausfall des Spielers hätte auf Marc Wollers Stirn mit Sicherheit Sorgenfalten entstehen lassen. Doch Holzwickedes Physio hat den Spieler für die Partie gegen Sölde rechtzeitig fit bekommen.

Wenn der Holzwickeder SC am Samstagabend beim Hecker-Cup im zweiten Gruppenspiel um den Gruppensieg kämpft, ist eine wichtige, bisher fragliche Personalie nun doch mit von der Partie. „Unser Physio hat das gut hingekriegt“, ist Marc Woller, Chefcoach des Oberligisten, erleichtert.

Leon Gensicke wird gegen Bezirksligist VfR Sölde also im Kader stehen. Am Donnerstagabend trainierte der Offensivmann schon wieder mit der Mannschaft. Beim Training am Montag hatte er sich eine Verletzung im Oberschenkel zugezogen und musste die Einheit frühzeitig abbrechen und verpasste auch den Hecker-Cup-Auftakt gegen den BSV Schüren (3:2 nach 0:2).

Gensicke rechtzeitig fit, Moritz Müller fehlt dem HSC noch wochenlang

Ob es für einen Einsatz in der Startelf reicht, ließ Woller noch offen. „Ich möchte gerne allen Jungs Spielpraxis geben. Da ist auch immer ein Händchen gefragt“, sagt Woller.

Leon Gensicke drohte wegen einer Oberschenkel-Verletzung eigentlich eine Pause. Jetzt ist er doch rechtzeitig fit geworden. © Marc-André Landsiedel © Marc-André Landsiedel

Definitiv fehlen wird gegen Sölde Rechtsverteidiger Moritz Müller, der mit einem Muskelfaserriss, den er gegen Schüren zugezogen hatte, noch einige Wochen ausfallen wird. Woller: „Das ist bitter, er hat bisher gute Leistungen gebracht. Deshalb tut es mir für ihn sehr leid, dass er jetzt so zurückgeworfen wird.“

Dem Holzwickeder SC reicht gegen VfR Sölde ein Remis

Für Müller kam am vergangenen Dienstag Dario Markovski ins Spiel. „Er hat seine Aufgabe gut gemacht. Aber auch Lennart Uedickoven kann hinten rechts spielen“, ließ sich Woller für diese offene Position nicht in die Karten blicken.

Nur so viel verriet Woller: „Wir wollen den Gruppensieg und sind der Top-Favorit.“ Sölde werde ähnlich wie Schüren auf Konter lauern, glaubt Woller. „Da müssen wir auf jeden Fall hellwach sein, damit uns so eine erste Halbzeit wie gegen Schüren nicht noch mal passiert.“

Mit dem Viertelfinale plant Woller fest: „Theoretisch reicht uns schon ein Unentschieden. Trotzdem müssen wir gewinnen.“

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Jahrgang 1992. Geboren und aufgewachsen in Unna. Kennt den Kreis Unna wie seine Westentasche, hat in seinem Leben aber noch nie eine Weste getragen. Wollte schon als Kind Sportreporter werden und schreibt seit 2019 für Lensing Media über lokale Themen - auch über die Kreisgrenzen hinaus.
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