Ole Westing im Kaiserau Tor hielt fast alles, was auf sein Tor flog. © Sebastian Reith
Fußball

Trotz Westings Glanzparaden: Kaiserau verliert klar gegen Hamm das U17-Kreispokal-Finale

Enttäuschung für den SuS Kaiserau auch im zweiten Kreispokal-Finale am Samstag. Nach der U15 verlor auch die U17. Nur ein Kaiserauer ragte heraus.

Schwarzer Tag für den SuS Kaiserau. In zwei Kreispokal-Finalspiele hatten es Nachwuchsmannschaften des SuS geschafft. Beide verloren die Kaiserauer schließlich am Samstag. Nach der C-Jugend unterlag auch die B-Jugend am Nachmittag.

B-Junioren, Kreispokal-Finale

Hammer SpVg – SuS Kaiserau

3:0 (1:0)

Mit 0:3 unterlagen die Kaiserauer B-Juniorenfußballer klar der Hammer SpVg. SuS-Trainer Marc Stender sprach im Kreise der Mannschaft nach Spielschluss eine klare Sprache. „Man kann verlieren, auch 0:6 oder 0:7, aber die Art und Weise hat uns enttäuscht. Das war kein einfacher Klassenunterschied mehr, sondern das waren schon zwei oder drei Klassen. Das hätte heute richtig peinlich werden können. Und das ist einfach schade“, sagte Stender.

In der ersten Halbzeit entwickelte sich im Prinzip ein Spiel auf ein Tor. Kaiserau stand gegen den körperlich überlegenen Landesliga-Tabellenzweiten aus Hamm immer wieder unter Druck. Das 0:1 war folgerichtig. Kaiseraus Schlussmann Ole Franz Westing war chancenlos und danach ein ums andere Mal gefordert. Unter anderem parierte er stark gegen Niclas Noldes und musste sich später ganz lang machen, um einen Ball noch über die Latte zu lenken. Hamms Chancenübergewicht stand nur ein recht ungefährlicher Kaiserauer Kopfball entgegen.

Auch in Halbzeit zwei war Westing bester Kaiserauer. Der Torhüter verdiente sich für seine Paraden die Bestnote. Wenn etwa der quirlige Torschütze Leandro Elbing vor ihm auftauchte, machte sich Westing ganz breit. Bei Torschüssen war er schnell in der richtigen Ecke. Auch bei Flanken hatte Westing Lufthoheit und zeichnete sich immer wieder aus.

Doch es blieb dabei: Kaiserau lief bei Hamms Einbahnstraßenfußball hinterher, war oft einen Schritt zu spät, spielte unpräzise Pässe, verlor ungewöhnlich viele Zweikämpfe – klassischer Fall von „Schneid abkaufen lassen“. Glück hatte Kaiserau noch, als der Schiedsrichter auf Abseits entschied, als der Ball schon im Kaiserauer Tor lag (68.).

Drei Minuten später war es dann passiert – ausgerechnet nach einer Ecke fiel der überfällige zweite Gegentreffer. Damit brach Kaiseraus Widerstand endgültig. Westing ließ nach nach zwei weiteren Paraden nach vorne abprallen und Elbing staubte ab – 0:3.

SuS: Westing – Mamadou, Schuldt, Pospiech, Kir, Schäfer, Menzel, Yurdakul, Hartmann, Malone, Hanke – Steinke, Schiedel, El Masaoudi, Mula, Gertzen, Ersan

Tore: 1:0 Elbing (22.), 2:0 Uzun (71.), 3:0 Elbing (72.)

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Redakteur
Sportler durch und durch, der auch für alle Sportarten außerhalb des Fußballs viel übrig hat. Von Hause aus Leichtathlet, mit einer Faszination für Extremsportarten, die er nie ausprobieren würde. Gebürtig aus Schwerte, hat volontiert in Werne, Selm, Münster und Dortmund.
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