Achtungserfolg für den VfK Lünen-Süd gegen Kirchlinde

Ringen: Oberliga

Die Ringer des VfK Lünen-Süd haben in der Oberliga den zweiten Sieg eingeholt. Gegen den KSV Kirchlinde gewannen die Lüner am Ende mit 23:15 deutlicher als vor dem Kampf erwartet.

von Niklas Dvorak

Lünen-Süd

, 22.09.2019, 21:05 Uhr / Lesedauer: 1 min
Achtungserfolg für den VfK Lünen-Süd gegen Kirchlinde

Rashid Ahmad (rot) zeigte einen starken Kampf. © Günther Goldstein


„Es war das Duell Lünen gegen Dortmund. Ein Prestigeduell. Wir können stolz darauf sein, dass wir den Kampf gewonnen haben“, sagte VfK Geschäftsführer Horst Gehse. Es war das Wiedersehen mit zwei bekannten Gesichtern. Calvin Stiller und Rafael Stiller gehörten in der letzten Saison noch zum Kader der Lüner, wechselten zu dieser Saison jedoch nach Kirchlinde. Calvin Stiller setzte im ersten Kampf gegen den Lüner Ali Gündüz ein Ausrufezeichen. „Man hat gesehen, dass er ein sehr guter junger Mann ist. Er hat eine große Zukunft vor sich und hat es am Samstag unter Beweis gestellt“, so Gehse.

Rashid Ahmad ging gegen Rafael Stiller auf die Matte. Ahmad setzte sich durch und ließ Stiller keine Chance. „Rashid ist ein sehr guter Mann und gewann deutlich“, so Gehse, der sich über die Leistung seiner Ringer freute. Parwiz Safi wuchs über sich hinaus und gewann sein Duell bis 75 Kilogramm im Freistil. „Die Höhe haben wir so nicht erwartet. Das war ein Bombenkampf“, sagte der Geschäftsführer.

Abend der Überraschungen

Ebenfalls einen nicht so hoch erwarteten Sieg holte Stanimir Chernev. Bis 86 Kilogramm im griechisch-römischen Stil ließ er seinem Gegner keine Chance und gewann deutlich. „Wir haben vor dem Duell ein knappes Ergebnis erwartet. Chernev überragt alles und holte einen deutlichen Sieg“, so Gehse. Es war der Abend der Überraschungen. Harun Uzun, Bruder vom Mannschaftsführer Faruk Uzun, vertrat seinen Verletzten Bruder und holte den Sieg bis 98 Kilogramm im Freistil.

„Er ist schwierig zu besiegen. Wir sind dankbar, dass er kurzfristig eingesprungen ist und einen solchen Kampf hingelegt hat“, so Gehse, der sich am Ende über einen deutlichen Sieg freuen durfte. Denn auch Petar Bogaevski holte im letzten Kampf bis 130 Kilogramm im griechisch-römischen Stil. „Wir sind sehr froh über den Erfolg. Es waren sehr spannende Kämpfe und wir haben am Ende verdient gewonnen“, sagte Gehse abschließend.

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